Anja Kar­li­c­zek und Micha­el Mül­ler zu Besuch bei M2G

Die Bun­des­mi­nis­te­rin für Bil­dung und For­schung Anja Kar­li­c­zek und Ber­lins Regie­ren­der Bür­ger­meis­ter Micha­el Mül­ler haben heu­te den For­schungs­cam­pus Mobility2Grid auf dem Schö­ne­ber­ger EUREF-Cam­pus besucht. Nach einem kur­zen Cam­pus­rund­gang stell­te ihnen der Spre­cher des For­schungs­cam­pus, Prof. Diet­mar Göh­lich von der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin, das Pro­jekt und des­sen Zie­le vor. Anschlie­ßend spra­chen Minis­te­rin und Regie­ren­der Bür­ger­meis­ter mit ver­schie­de­nen Pro­jekt­be­tei­lig­ten aus Wis­sen­schaft und Wirt­schaft dar­über, wie Ener­gie­wen­de und Elek­tro­mo­bi­li­tät kon­kret zusam­men­ge­dacht und rea­li­siert wer­den können.

Rai­sa Popo­va vom Kon­sor­ti­al­part­ner DB Ener­gie stell­te an einem Demons­tra­tor­tisch die Funk­ti­ons­wei­se von einem intel­li­gen­ten Strom­netz unter Ein­bin­dung von erneu­er­ba­ren Ener­gien und Elek­tro­fahr­zeu­gen dar. Dr. Kris­ti­na Bognar (Schnei­der Electric) sprach mit den Gäs­ten dar­über, wie die For­schungs­er­geb­nis­se dem Unter­neh­men nut­zen kön­nen. Enri­co Lauth (TU Ber­lin) und Frank-Chris­ti­an Hin­richs (inno2grid) prä­sen­tie­ren die Umset­zung mit Elek­tro­bus­sen und in Stadt­quar­tie­ren, wozu zahl­rei­che inter­es­sier­te Nach­fra­gen von Frau Kar­li­c­zek und Herrn Mül­ler kamen. Zum Abschluss dis­ku­tier­ten bei­de mit Prof. Andre­as Knie (TU Ber­lin und Lei­ter der For­schungs­grup­pe Wis­sen­schafts­po­li­tik am Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung) Fra­gen gesell­schaft­li­cher und poli­ti­scher Akzep­tanz bei Ener­gie­wen­de und Elektromobilität.

Der For­schungs­cam­pus Mobility2Grid wird im Rah­men der För­der­initia­ti­ve For­schungs­cam­pus vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung geför­dert. Die TU Ber­lin ist im Pro­jekt federführend. 

For­schungs­cam­pus Mobility2Grid holt mit Audi füh­ren­den Auto­mo­bil­her­stel­ler an Bord

Die AUDI AG ist neu­er Pro­jekt­part­ner im For­schungs­cam­pus Mobility2Grid. Der Ingol­städ­ter Auto­bau­er erprobt inner­halb des Kon­sor­ti­ums „Smart Grid Infra­struk­tu­ren“ die Poten­tia­le einer sek­tor­über­grei­fen­den E‑Mobilität im Real­la­bor auf dem EUREF-Cam­pus. Neben dem Auto­mo­bil­her­stel­ler enga­gie­ren sich in der Dach­or­ga­ni­sa­ti­on Mobility2Grid e.V. füh­ren­de For­schungs­ein­rich­tun­gen und Unter­neh­men aus der Ener­gie­wirt­schaft und dem Ver­kehrs­sek­tor – für eine nach­hal­ti­ge Ener­gie- und Verkehrswende. 

Gemein­sam mit dem Part­ner­kon­sor­ti­um errich­tet Audi einen Bat­te­rie­spei­cher mit 64 kWh Gesamt­ka­pa­zi­tät im Nie­der­span­nungs­netz des Smart Grids auf dem EUREF-Cam­pus in Ber­lin. For­schungs­ziel ist es, vor­han­de­ne Spei­cher­ka­pa­zi­tä­ten von Elek­tro­au­tos über intel­li­gen­te Lade­st­ra­te­gien für neue Pra­xis­an­wen­dun­gen zu erschlie­ßen. Die Bat­te­rien des Spei­chers stam­men dabei aus Erpro­bungs­fahr­zeu­gen des Auto­her­stel­lers. Das öko­lo­gi­sche Power-Duo einer nach­hal­ti­gen Kreis­lauf­wirt­schaft: Strom­spei­cher im Fahr­zeug, die mit wei­te­ren dezen­tra­len und erneu­er­ba­ren Ener­gie­an­la­gen intel­li­gent interagieren.

Im Fokus des Pro­jek­tes steht das syn­er­ge­ti­sche Zusam­men­wir­ken der Sek­to­ren Ener­gie und Ver­kehr. Hier­zu bin­den Exper­ten den sta­tio­nä­ren Bat­te­rie­spei­cher in das Ener­gie-Manage­ment eines Vir­tu­el­len Kraft­werks ein. Die Spei­cher­ka­pa­zi­tät kann so für den Kraft­werks­be­trieb genutzt wer­den, was zugleich zur Zuver­läs­sig­keit des Net­zes beiträgt.

Was heu­te der sta­tio­nä­re Bat­te­rie­spei­cher leis­tet, könn­te in Zukunft von einer Viel­zahl an Fahr­zeug-Bat­te­rien über­nom­men wer­den, die sich beim Par­ken mit dem Netz ver­bin­den. Exper­ten bezeich­nen die­se bidi­rek­tio­na­le Anbin­dung als Vehicle2Grid (V2G). Ihre Ein­satz­mög­lich­kei­ten sind viel­fäl­tig und wer­den nun suk­zes­si­ve erschlos­sen, erprobt und in die Pra­xis über­führt. Unab­hän­gig von der kon­kre­ten Anwen­dung spielt die bes­se­re Nut­zung der wert­vol­len Bat­te­rie­ka­pa­zi­tät wäh­rend der Fahr­zeug-Stand­zei­ten dabei immer die Schlüsselrolle.

Im Smart Grid auf dem EUREF-Cam­pus bil­det ein soge­nann­ter Hard­ware-in-the-Loop-Simu­la­tor das Fahr‑, Lade- und Ent­la­de­ver­hal­ten von Elek­tro­fahr­zeu­gen nach. Kern­stück des Simu­la­tors sind die von Audi bereit­ge­stell­ten Fahr­zeug­bat­te­rien. Im Real­la­bor las­sen sich dann diver­se Daten erhe­ben, die aus­ge­wer­tet und zur Pro­zess-Opti­mie­rung ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Ver­wen­dung fin­den zum Bei­spiel Erkennt­nis­se zu den Lade- und Ent­la­de­al­go­rith­men, zu den Aus­wir­kun­gen auf den Netz­be­trieb und zum Ver­hal­ten der Fahr­zeug­bat­te­rien in Per­for­mance-Tests – ein ent­schei­den­der Schritt auf dem Weg in den Praxisalltag.

Die Visi­on der For­scher: Die Spei­cher­fä­hig­keit der Bat­te­rien im Fahr­zeug wird signi­fi­kant bes­ser genutzt. Das bedeu­tet zugleich einen ver­ant­wor­tungs­vol­le­ren Umgang mit wert­vol­len Res­sour­cen, also den ver­wen­de­ten Bat­te­rie-Roh­stof­fen und der grü­nen Ener­gie, die so für den Bedarfs­fall zwi­schen­ge­spei­chert wer­den kann. Im bes­ten Fall ent­steht im Ergeb­nis ein Plus in der Öko­bi­lanz UND in der Wirt­schaft­lich­keit beim Anwender.

„Die gewon­nen Erkennt­nis­se flie­ßen unmit­tel­bar in die lau­fen­den For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten ein und demons­trie­ren die Mög­lich­keit einer zukünf­ti­gen, inte­grier­ten Ener­gie­ver­sor­gung“, sagt Dr. Andre­as F. Raab, Lei­ter des The­men­felds Smart Grid Infra­struk­tu­ren des For­schungs­cam­pus Mobility2Grid. „Für uns als Auto­mo­bil­her­stel­ler bie­tet die Zusam­men­ar­beit wich­ti­ge Erkennt­nis­se für künf­ti­ge Pro­duk­te. Ein wert­vol­ler Bau­stein zur Ver­wirk­li­chung unse­rer Visi­on der CO2-neu­tra­len Mobi­li­tät“, erklärt Rei­ner Man­gold, Lei­ter Nach­hal­ti­ge Pro­dukt­ent­wick­lung bei Audi.

Vor­trag über E‑Mobilität als Fle­xi­bi­li­täts­bau­stein in intel­li­gen­ten Verteilnetzen

Die Umset­zung einer nach­hal­ti­gen Ener­gie- und Mobi­li­täts­ent­wick­lung erfor­dert zuneh­mend eine intel­li­gen­te Nut­zung der vor­han­de­nen und hin­zu­kom­men­den Netz­in­fra­struk­tu­ren. Hier­zu unter­sucht und ent­wi­ckelt Mobility2Grid auf dem EUREF-Cam­pus in Ber­lin Lösun­gen für die Ener­gie­wen­de und Elek­tro­mo­bi­li­tät. Bei einem Vor­trag beim VDE Rhein-Main e.V. am 27. Novem­ber 2018 in Ful­da adres­siert Dr. Andre­as F. Raab (The­men­feld Smart Grid Infra­struk­tu­ren) aktu­el­le Hür­den bei der Netz­in­te­gra­ti­on von  E‑Mobilität. Dar­über hin­aus gibt er Ein­blick in die aktu­el­len Ergeb­nis­se aus dem For­schungs­cam­pus Mobility2Grid und mög­li­che Lösungs­an­sät­ze zur Gestal­tung einer nach­hal­ti­gen Ener­gie- und Mobi­li­täts­ent­wick­lung. Dabei geht er beson­ders auf die Nutz­bar­ma­chung erneu­er­ba­rer Ener­gien unter Ein­be­zug von E‑Mobilität in intel­li­gen­ten Ver­teil­net­zen ein.

Die Ver­an­stal­tung ist für VDE-Mit­glie­der und Gäs­te offen, mehr Infor­ma­tio­nen gibt es hier.

M2G @ Fach­ta­gung “Inno­va­ti­ons­pol Forschungscampus”

Am 19. und 20. Sep­tem­ber betei­lig­te sich Mobility2Grid an zwei For­schungs­cam­pus-über­grei­fen­den Ver­an­stal­tun­gen des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Bil­dung und For­schung und des Pro­jekt­trä­gers Jülich:

19. Sep­tem­ber

Die neun For­schungs­cam­pi waren zu Gast beim For­schungs­cam­pus MODAL am Zuse-Insti­tut an der FU Ber­lin für einen gemein­sa­men Work­shop zur För­der­initia­ti­ve For­schungs­cam­pus. Dabei fand ein inten­si­ver Aus­tausch über die Nach­wuchs­för­de­rung in den For­schungs­cam­pi und zwi­schen Wirt­schaft und Wis­sen­schaft statt. Unter ande­rem war Dr. Bir­git Böhm als Podi­ums­teil­neh­me­rin bei der Dis­kus­si­on „For­schungs­cam­pus – Blick über die For­schung hin­aus“ beteiligt.

20. Sep­tem­ber

An der Fach­ta­gung „Inno­va­ti­ons­pol For­schungs­cam­pus“ nah­men zahl­rei­che Mobi­li­ty­2­Grid-Mit­glie­der teil. M2G-Spre­cher Prof. Dr.-Ing. Diet­mar Göh­lich erläu­ter­te vor Tagungs­be­ginn im Gespräch mit dem par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär Dr. Micha­el Meis­ter Zie­le und Inno­va­tio­nen von Mobility2Grid.

Zudem hielt Prof. Göh­lich die Ein­gangs-Key­note zum The­ma „Offe­ne Inno­va­ti­ons­pro­zes­se in den For­schungs­cam­pi“. Dabei ging er auf die neue High­tech-Stra­te­gie 2025 der Bun­des­re­gie­rung ein, stell­te M2G als ein Bei­spiel für Inno­va­ti­ons­pro­zes­se vor und erläu­ter­te posi­ti­ve Ent­wick­lun­gen wie auch Her­aus­for­de­run­gen, vor denen der For­schungs­cam­pus wäh­rend der Pro­jekt­lauf­zeit stand und steht. Dabei stell­te er her­aus, dass die For­schungs­cam­pi beim Trans­fer in die Anwen­dung Kata­ly­sa­to­ren sein kön­nen und müs­sen. Wei­ter­hin müs­sen in die­sem Pro­zess Angst und Wider­stän­den durch Offen­heit und Trans­pa­renz begeg­net werden. 

Einen Kurz­be­richt zur Tagung und wei­te­re Fotos fin­den Sie auf den Sei­ten des BMBF.

Jury­vor­sit­zen­der Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ernst Riet­schel, Staats­se­kre­tär Dr. Micha­el Meis­ter, Minis­te­ri­al­di­rek­tor und Prof. Dr.-Ing. Diet­mar Göh­lich im Gespräch zum For­schungs­cam­pus Mobility2Grid.
Prof. Dr.-Ing. Diet­mar Göh­lich über offe­ne Inno­va­ti­ons­pro­zes­se in den For­schungs­cam­pi, erläu­tert am Bei­spiel einer Bus­la­de­sta­ti­on, die in ein intel­li­gen­tes Ener­gie­netz inte­griert ist.

For­ma­te für Par­ti­zi­pa­ti­on und Wis­sens­trans­fer im For­schungs­cam­pus Mobility2Grid

Die Ver­bin­dung von Ener­gie- und Ver­kehrs­wen­de ist ein Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess, der Wis­sens­ver­mitt­lung und Par­ti­zi­pa­ti­on braucht. Auf der Fach­ta­gung „Inno­va­ti­ons­pol For­schungs­cam­pus“, die am 20.09.2018 in Ber­lin statt­fand, wur­den die­se Aspek­te in der Ses­si­on „Par­ti­zi­pa­ti­on und Trans­pa­renz im For­schungs­cam­pus“ the­ma­ti­siert. Auf der Ses­si­on stell­te Dr. Bir­git Böhm, Seni­or Rese­ar­cher in The­men­feld 5 „Bil­dung und Wis­sens­trans­fer“ und The­men­feld 1 „Akzep­tanz und Par­ti­zi­pa­ti­on“ des For­schungs­cam­pus, in ihrem Vor­trag die ver­schie­de­nen For­ma­te für Par­ti­zi­pa­ti­on und Wis­sens­trans­fer vor, die der For­schungs­cam­pus Mobility2Grid ein­setzt, um viel­fäl­ti­ge Ziel­grup­pen durch Wei­ter­bil­dungs- und Par­ti­zi­pa­ti­ons­an­ge­bo­te zu erreichen.

Ein Kurz­be­richt zur Tagung und Fotos fin­den sich auf den Sei­ten des BMBF.

Wei­ter­bil­dun­gen für die Ener­gie- und Mobilitätswende

Seit April 2017 wer­den im The­men­feld 5 „Bil­dung und Wis­sens­trans­fer“ erfolg­reich Wei­ter­bil­dun­gen im Bereich der Ener­gie- und Mobi­li­täts­wen­de auf dem EUREF-Cam­pus durch­ge­führt. Teil­neh­mer ver­schie­de­ner Unter­neh­men, Ver­bän­de und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen haben sich bereits in ein- bis zwei­tä­gi­gen Ver­an­stal­tun­gen weitergebildet. 

Die sechs bestehen­den Wei­ter­bil­dungs­mo­du­le (Mobility2Grid Basics, Erneu­er­ba­re Ener­gien & Smart Grids, Bat­te­rie­sys­te­me, Elek­tro­fahr­zeu­ge, Ener­gie- und Ladein­fra­struk­tur und Inno­va­ti­ve Geschäfts­mo­del­le) ver­mit­teln sowohl theo­re­ti­sches als auch prak­ti­sches Wis­sen über die Ver­bin­dung von Ener­gie- und Mobi­li­täts­wen­de unter Inte­gra­ti­on tech­ni­scher, öko­lo­gi­scher und öko­no­mi­scher Aspek­te. Neben theo­re­ti­schen Inputs wer­den eine Cam­pus­füh­rung, prak­ti­sche Mon­ta­ge­übun­gen und ein Besuch der zeemo­Ba­se – ein Show Room des cam­pus­ei­ge­nen Micro Smart Grids – angeboten. 

Mobi­li­ty­2­Grid-Memo­ry auf der Lan­gen Nacht der Wis­sen­schaf­ten 2018

Mit einem Ange­bot für Kin­der und Jugend­li­che hat sich The­men­feld 5 „Bil­dung und Wis­sens­trans­fer“ auch 2018 an der Lan­gen Nacht der Wis­sen­schaf­ten betei­ligt. Das „For­schungs­cam­pus Mobility2Grid Memo­ry“ war im „Haus des Ler­nens“ der TU Ber­lin am Insti­tut für Beruf­li­che Bil­dung und Arbeits­leh­re plat­ziert. Pass­ge­nau für die Ziel­grup­pe ver­mit­telt das bereits zum drit­ten Mal auf der Lan­gen Nacht der Wis­sen­schaf­ten durch­ge­führ­te Ange­bot Wis­sen über die Ver­bin­dung von Erneu­er­ba­ren Ener­gien und Elek­tro­mo­bi­li­tät und den For­schungs­cam­pus Mobility2Grid. Spie­le­risch wird dann dazu ein­ge­la­den, das erwor­be­ne Wis­sen mit einem Memo­ry zu tes­ten, das als Mit­nehm-Mini-Memo­ry zuhau­se wei­ter gespielt wer­den kann. Auch in die­sem Jahr haben vie­le jun­ge Besu­che­rin­nen und Besu­cher das Ange­bot genutzt.

Pos­ter­bei­trag auf der Trans­port Rese­arch Are­na 2018 in Wien

Vom 16.–19. April 2018 fand in Wien die euro­päi­sche Ver­kehrs­kon­fe­renz Trans­port Rese­arch Are­na (TRA) statt. Über 3.000 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer nah­men an Vor­trä­gen und Podi­ums­dis­kus­sio­nen unter dem Gesamt­ti­tel „a digi­tal era for trans­port. solu­ti­ons for socie­ty, eco­no­my and envi­ron­ment“ teil. Für den For­schungs­cam­pus Mobility2Grid und das The­men­feld Bil­dung und Wis­sens­trans­fer haben Dr. Bir­git Böhm und Karo­li­ne Karohs ein Paper mit dem Titel „Inter­di­sci­pli­na­ry Edu­ca­ti­on and Know­ledge Trans­fer in Mer­ging the Mobi­li­ty and the Ener­gy Tran­si­ti­on“ ein­ge­reicht. Das Paper wur­de in Form eines Pos­ters auf der Kon­fe­renz prä­sen­tiert, zuge­hö­rig zur Ses­si­on „Impacts of Inno­va­ti­on on Citi­zens and Society“. 

Sym­po­si­um 2018 als Work­shop auf der Mobi­li­ty­2­Grid-Kon­fe­renz „Lab2Reality“

Das Team des The­men­felds 5 „Bil­dung und Wis­sens­trans­fer“ kon­zi­piert und orga­ni­siert seit 2016 das jähr­li­che Sym­po­si­um des For­schungs­cam­pus Mobility2Grid. 2018 wur­de das Sym­po­si­um als Work­shop in die Mobi­li­ty­2­Grid-Kon­fe­renz „Lab2Reality“ inte­griert, die am 12. April stattfand. 

Unter dem Titel „Inte­gra­ti­on von Ener­gie- und Ver­kehrs­wen­de in Stadt­quar­tie­ren: Inno­va­ti­ve Geschäfts­mo­del­le“ prä­sen­tier­ten ver­schie­de­ne Spea­ker auf dem Work­shop Bei­spie­le inno­va­ti­ver Geschäftsmodelle. 

40 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer dis­ku­tier­ten anschlie­ßend Hin­der­nis­se und Stra­te­gien im tech­nisch-öko­no­mi­schen, öko­lo­gisch-sozia­len und poli­tisch-recht­li­chen Bereich. Ergeb­nis­se der Kon­fe­renz wer­den doku­men­tiert. Wei­te­re Ein­drü­cke der Kon­fe­renz unter: https://mobility2grid.de/konferenz/.

Elek­tro­bus­se intel­li­gent laden: For­schungs­cam­pus Mobility2Grid nimmt inno­va­ti­ve Lade­sta­ti­on in Betrieb

Deutsch­lands Städ­te, so auch Ber­lin, gehen bei der Umstel­lung ihrer Bus-Flot­ten auf emis­si­ons­freie Antrie­be in die Offen­si­ve. Beim Umstieg auf Elek­tro­mo­bi­li­tät müs­sen aber auch die ent­spre­chen­de Ladein­fra­struk­tur und die Ein­bin­dung in das Strom­netz berück­sich­tigt wer­den. Genau die­ser Auf­ga­be wid­met sich der vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung mit rund 9,5 Mil­lio­nen Euro geför­der­te For­schungs­cam­pus Mobility2Grid (M2G) auf dem EUREF-Cam­pus in Ber­lin-Schö­ne­berg in einem sei­ner Themenfelder.

Hier­für arbei­ten unter der Feder­füh­rung der TU Ber­lin die Ber­li­ner Ver­kehrs­be­trie­be (BVG), Sie­mens und Schnei­der Electric zusam­men. Gemein­sam errich­ten und erpro­ben sie auf dem For­schungs­cam­pus eine inno­va­ti­ve Lade­tech­nik für Elek­tro­bus­se und deren Ein­bin­dung in ein intel­li­gent gesteu­er­tes Stromnetz.

Die auf dem For­schungs­cam­pus errich­te­te Schnell­la­de­sta­ti­on (150 kW), die am Don­ners­tag, den 12. April 2018 in Betrieb genom­men wur­de, stellt die neu­es­te Ent­wick­lung von Sie­mens auf dem Gebiet der Hoch­leis­tungs­la­de­sys­te­me für Elek­tro­bus­se dar. Um den Lade­vor­gang zu star­ten, muss der Fah­rer den Bus ledig­lich unter der Sta­ti­on par­ken und die Hand­brem­se zie­hen. Der Lade­arm senkt sich her­ab und der Lade­vor­gang star­tet voll­au­to­ma­tisch. Wäh­rend des Lade­vor­gangs kön­nen die Fahr­gäs­te gefahr­los ein- und aussteigen.

Durch die Ein­bin­dung in ein intel­li­gent gesteu­er­tes Strom­netz kön­nen die Bat­te­rien von E‑Bussen zur Sta­bi­li­sie­rung von Ener­gie­net­zen bei­tra­gen, wenn die Fahr­zeu­ge bei Strom-Über­pro­duk­ti­on gela­den wer­den. Das ist vor allem in Bezug auf die Ener­gie­wen­de und die schwan­ken­de Belas­tung bei der Erzeu­gung von erneu­er­ba­ren Ener­gien relevant.

Auf dem EUREF-Cam­pus gestal­tet und betreibt Schnei­der Electric zusam­men mit der TU Ber­lin und wei­te­ren Part­nern ein Micro Smart Grid. Damit wird gezeigt, wie mit Elek­tro­mo­bi­li­tät, auto­ma­ti­sier­ten und hoch­ef­fi­zi­en­ten Gebäu­den sowie Bat­te­rie­spei­chern ein intel­li­gen­tes Last­ma­nage­ment und damit eine noch grö­ße­re Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien erfol­gen kann.

Mit der E‑Bus-Lade­sta­ti­on gehen die Pro­jekt­part­ner von Mobility2Grid aber noch einen Schritt wei­ter: Sowohl für die Tech­nik der Lade­sta­ti­on als auch für den Bus soll erforscht wer­den, wie künf­tig bidi­rek­tio­na­les Laden funk­tio­nie­ren kann. Das bedeu­tet, dass die Bat­te­rie nicht nur gela­den wer­den, son­dern auch Ener­gie in das Strom­netz zurück­spei­sen kann. Durch die For­schung soll unter­sucht wer­den, inwie­weit durch die­se Tech­no­lo­gie sowohl E‑Busse als auch ande­re Fahr­zeug­flot­ten künf­tig zu einer siche­ren und sta­bi­len Ener­gie­ver­sor­gung bei­tra­gen können.

Die BVG stellt für das For­schungs­pro­jekt einen neu ange­schaff­ten E‑Bus vom Typ Sola­ris New Urbi­no 12 Electric zur Ver­fü­gung. An Tagen, an denen das Fahr­zeug nicht auf dem EUREF-Cam­pus an Test­rei­hen teil­nimmt, wird es im Lini­en­be­trieb die Linie 204 ver­stär­ken. Bereits seit 2015 fährt die BVG dort mit vier Elek­tro­bus­sen. Ein Ver­ga­be­ver­fah­ren für wei­te­re 30 elek­tri­sche Ein­deck­er­om­ni­bus­se hat Deutsch­lands größ­tes Nah­ver­kehrs­un­ter­neh­men bereits eingeleitet.

Stim­men zur inno­va­ti­ven E‑Bus-Lade­sta­ti­on:

Prof. Dr.-Ing. Diet­mar Göh­lich, Spre­cher des For­schungs­cam­pus Mobility2Grid:

„Mobility2Grid ver­bin­det die Zukunft der urba­nen Mobi­li­tät mit der Nut­zung rege­ne­ra­ti­ver Ener­gien. Die inno­va­ti­ve E‑Bus-Lade­sta­ti­on ist hier­bei ein wich­ti­ger Mei­len­stein zur intel­li­gen­ten Inte­gra­ti­on von elek­tri­fi­zier­ten Bus­flot­ten in die Strom­net­ze der Zukunft. Wir zei­gen damit aber auch, wie tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen in einer part­ner­schaft­li­chen Zusam­men­ar­beit von For­schung und Wirt­schaft auf einem For­schungs­cam­pus ent­wi­ckelt und ange­wen­det werden.“

Min­Dir Dr. Karl-Eugen Huth­ma­cher, Abtei­lungs­lei­ter im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und Forschung

„Die Ener­gie­wen­de kommt end­gül­tig in den All­tag der Men­schen an. Vie­les ist dabei neu für uns. Die Elek­tro­mo­bi­li­tät ist nur ein Bei­spiel. Auf die damit ein­her­ge­hen­den Fra­gen brau­chen wir Ant­wor­ten aus der Wis­sen­schaft. Wir müs­sen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger über­zeu­gen und mit­neh­men. Inno­va­tio­nen für die Ener­gie­wen­de, das sind Lösun­gen, die akzep­tiert und ange­wen­det wer­den. ‚Mobility2Grid‘ ist ein wich­ti­ger Bau­stein, um in die­sem Sin­ne den Über­gang von For­schung und Ent­wick­lung zu Demons­tra­ti­on und erfolg­rei­cher Markt­ein­füh­rung zu bewäl­ti­gen. Etwa durch die Erpro­bung von neu­en Lösun­gen wie der E‑Bus-Lade­sta­ti­on unter Praxisbedingungen.“

Dr. Sig­rid Eve­lyn Nikut­ta, Vor­stands­vor­sit­zen­de und Vor­stand Betrieb der Ber­li­ner Ver­kehrs­be­trie­be (BVG):

Auch beim Bus gehört der Elek­tro­mo­bi­li­tät die Zukunft. Als größ­tes deut­sches Nah­ver­kehrs­un­ter­neh­men sind wir bei der Umstel­lung vor­ne mit dabei. Doch eine elek­tri­sche Flot­te ist nur die hal­be Mie­te. Auch die Infra­struk­tur muss pas­sen, vor allem die Lade­tech­nik und die Strom­net­ze. Hier müs­sen die Her­stel­ler und Ener­gie­ver­sor­ger ver­läss­li­che und ein­heit­li­che Lösun­gen lie­fern. Die not­wen­di­ge For­schung hier­zu unter­stüt­zen wir natür­lich ger­ne mit unse­rer Exper­ti­se.

Man­fred Fuhg, Lei­ter Divi­si­on Mobi­li­ty Deutsch­land, Sie­mens AG:

Die Ein­füh­rung von eBus­sen ist nicht nur eine Fra­ge der Fahr­zeu­ge. Die Infra­struk­tur spielt eine eben­so gro­ße Rol­le. Zusam­men mit der BVG und der TU Ber­lin wird die ers­te Sie­mens-Lade­sta­ti­on in Ber­lin im For­schungs­pro­jekt Mobility2Grid in ein intel­li­gen­tes Ener­gie­ma­nage­ment­sys­tem inte­griert. Damit kön­nen Grund­la­gen zur Unter­stüt­zung einer Flot­ten­ein­füh­rung ganz pra­xis­nah erforscht wer­den.

Carl Til­le, Busi­ness Deve­lo­p­ment bei Schnei­der Electric:

„Die Ein­bin­dung der inno­va­ti­ven E‑Bus-Lade­sta­ti­on in das Micro Smart Grid ist ein Mei­len­stein, auf den wir alle lan­ge hin­ge­ar­bei­tet haben. Das bidi­rek­tio­na­le Laden und Ent­la­den eröff­net neue Frei­heits­gra­de, die wir durch die Wei­ter­ent­wick­lung selbst­ler­nen­der Algo­rith­men erpro­ben wer­den. Das intel­li­gen­te Last­ma­nage­ment stei­gert die Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien im gesam­ten Micro Smart Grid.“

Rein­hard Mül­ler, Vor­stands­vor­sit­zen­der der EUREF AG:

Ideen und Inno­va­tio­nen brau­chen Platz zum Wach­sen! Die­sen schaf­fen wir seit zehn Jah­ren auf dem EUREF-Cam­pus in Ber­lin-Schö­ne­berg. Hier arbei­ten und for­schen heu­te rund 3.000 Men­schen in über 100 Unter­neh­men und Forschungs­einrichtungen an den The­men Ener­gie, Mobi­li­tät und Digi­ta­li­sie­rung. Eta­blier­te Unter­neh­men und Star­tups erpro­ben in enger Koope­ra­ti­on Sharing-Model­le, Elek­tro­mo­bi­li­tät und auto­no­mes Fah­ren und an Deutsch­lands größ­ter Elek­tro­tank­stel­le lie­fert ein Solar­dach die Ener­gie dafür. Die Erpro­bung inno­va­ti­ver Ladein­fra­struk­tur durch die Ber­li­ner Ver­kehrs­be­trie­be ist eine per­fek­te Ergän­zung des Zukunfts­la­bors EUREF-Cam­pus.

For­schungs­cam­pus Mobility2Grid

Der For­schungs­cam­pus Mobility2Grid (M2G) wird als einer von bun­des­weit neun For­schungs­cam­pi vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung seit 2016 mit rund 9,5 Mil­lio­nen Euro geför­dert. Das Ziel von M2G ist es, Ener­gie- und Ver­kehrs­wen­de gemein­sam vor­an­zu­brin­gen. Dafür wird auf dem EUREF-Gelän­de in Ber­lin-Schö­ne­berg in einer Public Pri­va­te Part­ners­hip von 37 Part­nern die Inte­gra­ti­on von pri­va­ten und gewerb­li­chen Elek­tro­fahr­zeu­gen in dezen­tra­le Ener­gie­net­ze erforscht.

Kon­takt für Pres­se­an­fra­gen Mobility2Grid und zur Lab2­Rea­li­ty-Kon­fe­renz:
Karo­li­ne Karohs, M.Sc.
Tel: +49 (0)30 78898 263
karoline.karohs@mobility2grid.de
www.mobility2grid.de/konferenz

Ber­li­ner Ver­kehrs­be­trie­be (BVG)

Die Ber­li­ner Ver­kehrs­be­trie­be (BVG) sind der Motor, der Ber­lin bewegt, und das seit inzwi­schen fast 90 Jah­ren. Mit sei­nem dich­ten Lini­en­netz, den moder­nen Fahr­zeu­gen und einem kom­pe­ten­ten Ser­vice steht Deutsch­lands größ­tes kom­mu­na­les Nah­ver­kehrs­un­ter­neh­men heu­te auch für ein gutes Stück Lebens­qua­li­tät in der Haupt­stadt und ihrem Umland. Netz­dich­te und Qua­li­tät des Ber­li­ner Nah­ver­kehrs neh­men auch im inter­na­tio­na­len Ver­gleich vor­de­re Posi­tio­nen ein. Das Ver­kehrs­netz der BVG besteht aus zehn U‑Bahn‑, 22 Stra­ßen­bahn- und über 150 Bus­li­ni­en sowie sechs Fäh­ren und sorgt für Mobi­li­tät rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. 14.600 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des BVG-Kon­zerns bedie­nen mit rund 3.000 Fahr­zeu­gen einen Bal­lungs­raum mit über 3,5 Mil­lio­nen Ein­woh­nern und einem Ein­zugs­ge­biet von rund 1.000 km². Jedes Jahr nut­zen über eine Mil­li­ar­de Fahr­gäs­te die Bus­se und Bah­nen der BVG.

Kon­takt für Pres­se­an­fra­gen:
BVG-Pres­se­stel­le
Tel: +49 (0)30 256 27901
pressestelle@bvg.de
www.bvg.de/presse

Sie­mens AG

Die Sie­mens-Divi­si­on Mobi­li­ty ist ein inter­na­tio­nal füh­ren­der Anbie­ter von Pro­duk­ten, Sys­te­men und Lösun­gen, die den effi­zi­en­ten, siche­ren und umwelt­freund­li­chen Trans­port von Men­schen und Gütern ermög­li­chen. Die geschäft­li­chen Akti­vi­tä­ten umfas­sen Schie­nen­fahr­zeu­ge, Bahn­au­to­ma­ti­sie­rung, Stra­ßen­ver­kehrs­tech­nik und Ver­kehrs­te­le­ma­tik­sys­te­me eben­so wie Bahn­elek­tri­fi­zie­rung. Das Ser­vice­an­ge­bot der Divi­si­on Mobi­li­ty stei­gert sowohl die Ver­füg­bar­keit der Fahr­zeu­ge als auch die der Ver­kehrs­in­fra­struk­tur. Das umfas­sen­de Port­fo­lio wird dar­über hin­aus um die Kom­pe­tenz bei der Errich­tung schlüs­sel­fer­ti­ger Anla­gen und um ziel­ge­rich­te­te Finan­zie­rungs­lö­sun­gen ergänzt.

Die Divi­si­on Mobi­li­ty ver­bin­det Inno­va­tio­nen mit umfas­sen­dem Bran­chen­know­how, mehr als 160 Jah­ren Exper­ti­se im Ver­kehrs­we­sen, ein glo­ba­les Netz­werk aner­kann­ter Exper­ten in mehr als 40 Län­dern mit dem sta­bi­len finan­zi­el­len Fun­da­ment der Sie­mens AG.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Divi­si­on Mobi­li­ty fin­den Sie unter  http://www.siemens.com/mobility.

Kon­takt für Pres­se­an­fra­gen:
Ellen Schram­ke
Sie­mens AG – Com­mu­ni­ca­ti­ons | Media Rela­ti­ons | Public Rela­ti­ons
Tel.: +49 (0)30 386–22370
ellen.schramke@siemens.com

Schnei­der Electric

Als glo­ba­ler Spe­zia­list für Ener­gie­ma­nage­ment und Auto­ma­ti­sie­rung setzt Schnei­der Electric ver­netz­te Tech­no­lo­gien und IT-Lösun­gen für Effi­zi­enz und Nach­hal­tig­keit ein.
Durch die Ver­net­zung des E‑Bus mit dem Netz­leit­sys­tem Clear­SCA­DA schafft Schnei­der Electric die Basis für die gemein­sa­me Erpro­bung des E‑Bus im Smart Grid auf dem EUREF Cam­pus. Hier­bei wird durch die hoch­wer­ti­ge Mess­tech­nik die Rück­wir­kun­gen auf das öffent­li­che Strom­netz im Blick behal­ten. Die elek­tro­tech­ni­sche und kom­mu­ni­ka­ti­ve Ein­bin­dung von bidi­rek­tio­na­len E‑Bussen ist ein wesent­li­cher Schritt Rich­tung Elek­tri­fi­zie­rung und Umset­zung der Energiewende.

Der EUREF-Cam­pus

Der ca. 5,5 Hekt­ar gro­ße EUREF-Cam­pus beweist, dass die Ener­gie­wen­de in Deutsch­land mach­bar und bezahl­bar ist. Unter­neh­men und Star­tups aus den Berei­chen Ener­gie, Nach­hal­tig­keit und Mobi­li­tät ent­wi­ckeln hier öko­lo­gisch und öko­no­misch nach­hal­ti­ge Lösun­gen für die Stadt der Zukunft und machen den Cam­pus – der nach Bestä­ti­gung der Deut­schen Ener­gie-Agen­tur dena bereits in 2014 das CO2-Kli­ma­ziel der Bun­des­re­gie­rung für 2050 erfüllt hat – zu einem ech­ten Zukunftsort.