Themenfeldübergreifende Zusammenarbeit M2G

Das Gesamtprojekttreffen am 10.6. wurde sehr erfolgreich abgeschlossen. Die bisherige Zusammenarbeit konnte gestärkt und konkretisiert werden. Das Ergebnis des lebendigen Workshops ist eine Forschungscampusübergreifende und transparente Schnittstellendarstellung. Zusätzlich wurde der Termin für ein professionelles Gruppenfoto genutzt, welches wir in Kürze hier präsentieren.

Einige Impressionen des Workshops:

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Ankündigung: Gesamtprojekttreffen Mobility2Grid

Am 10.06.2015 treffen sich die Partner des Mobility2Grid Forschungscampus zum ersten Gesamtprojekttreffen. Auf der Tagesordnung steht die Stärkung der „themenfeldübergreifenden Zusammenarbeit im Forschungscampus M2G“. Dazu stellen die Themenfeldverantwortlichen jeweils die bisherigen Zusammenarbeitsformate in der M2G Vorphase dar sowie die geplanten Schnittstellen für die Hauptphase. Ziel des anschließenden Workshops ist die Konkretisierung der Ansprechpartner und Inhalte der Zusammenarbeit sowie die Identifikation weiterer Schnittstellen.

Gutachterbegehung auf dem Forschungscampus Mobility2Grid (15.04.2015)

Nachdem am 31.03.2015 die Bewerbung des Mobility2Grid Forschungscampus auf die erste Hauptphase erfolgreich eingereicht wurde, durften wir Mitte April die Gutachter sowie Vertreter vom BMBF und PtJ auf dem EUREF-Areal zur Vorortbegehung empfangen. Der Forschungscampus mit seinen übergreifenden Fragestellungen und Organisationsform sowie die einzelnen Themenfelder wurden präsentiert und angeregt diskutiert. Außerdem wurden verschiedene Exponate der Forschungscampus-Partner vorgeführt.

Einige Impressionen der Gutachterbegehung:

Elektrifiziertes Müllsammelfahrzeug der BSR

Elektrifiziertes Müllsammelfahrzeug der BSR

Einführung durch Carl Tille (Schneider Electric)

Einführung durch Carl Tille (Schneider Electric)

Diskussionsrunde

Diskussionsrunde

Smart Grid Infrastruktur

Andreas Knie (InnoZ)

Vertreter der BVG und der TU Berlin

Ruppert Stüwe (BVG) und Dietmar Göhlich (TU Berlin)

E-Mobility-Werkstatt; Begehung

Begehung der E-Mobility-Werkstatt

Fr. Dr. Dagmar Simon bei der Präsentation des Themenfelds 1

Dagmar Simon (WZB)

Gutachterbegehung: Lastenrad der Velogikas

Gutachterbegehung: Lastenrad der Velogista

Vereinsgründung Mobility2Grid

Am 16.02.2015 wurde auf dem EUREF-Campus der Mobility2Grid e.V. gegründet.

Folgende neun Gründungsmitglieder aus Wissenschaft und Wirtschaft haben in den Räumen des BMBF Forschungscampus Mobility2Grid die Vereinssatzung verabschiedet sowie Vereinsvorstand und Kassenprüfer gewählt:

  • TU Berlin
  • Schneider Electric
  • WZB
  • BSR
  • InnoZ
  • DB Fuhrpark
  • Forschungszentrum Informatik
  • TU-Campus EUREF
  • Rechtsanwälte von Bredow – Valentin – Herz

Damit ist der nächste Schritt auf dem Weg in die Hauptphase des Forschungscampus Mobility2Grid mit einer langfristig ausgelegten Governance-Struktur getan.

Einige Impressionen der Veranstaltung:

Gründungsversammlung

Gründungsversammlung Mobility2Grid e.V.: Versammlung mit Gründern und zukünftigen Mitgliedern

Unterschrift Gründungsprotokoll

Gründungsversammlung Mobility2Grid e.V.: Unterschrift zum Gründungsprotokoll

Die Gründungsmitglieder Mobility2Grid e.V.

Gründung Mobility2Grid e.V., Gründungsmitglieder v.l. n. r.: Andreas Knie (InnoZ, DB Fuhrpark), Norbert Pauluweit (BSR), Kristina Bognar (Schneider Electric), Steffen Herz (Rechtsanwälte von Bredow – Valentin – Herz), Dietmar Göhlich (TU Berlin), Dagmar Simon (WZB, TU-Campus EUREF), Jan Wiesenberger (FZI)

Forschungscampus EUREF – Mobility2Grid auf dem European Electric Vehicle Congress in Brüssel

Andreas Manthey und Eliseo Hernandez, wissenschaftliche Mitarbeiter im Projekt „EUREF Forschungscampus Mobility2Grid“ (Technische Universität Berlin, Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre, Fachgebiet Arbeitslehre/Technik) haben am 04. Dezember 2014 auf dem 3rd European Electric Vehicle Congress (Brüssel, 2.-5. Dezember 2014) das Projekt und seine Partizipationsformate sowie GreenPack-Baterries als stationäre Speicher zur Pufferung in einem Stromnetz präsentiert.

Der European Electric Vehicle Congress ist der größte europäische Kongress zur Elektromobilität. Akteure aus Forschung und Entwicklung, Industrie, Politik und Zivilgesellschaft stellen Innovationen im Bereich Elektromobilität vor, schaffen Synergien und vernetzen sich. Hier die Angaben zu den Beiträgen (Vortrag, Poster, eingereichte Paper):

Dienel, H.-L., Böhm, B., Manthey, A., Hernandez, E. (2014). Social acceptance research for the implementation of a Micro-Smart-Grid at the „EUREF-research campus Mobility2Grid”. European Electric Vehicle Congress, Brussels, 4th December 2014

Dienel, H.-L., Hernandez, E., Manthey, A. (2014). E-PUSH scooter with GreenPack-Batteries Electrically powered drivetrain on the basis of a 45 km/h scooter for a large variety of urban vehicles. European Vehicle Congress, Brussels, 4th December 2014

Eliseo Hernandez (2.v.l.) und Andreas Manthey (r.). auf dem European Vehicle Congress (04.12.2014) mit Konferenzorganisator Frederic Vergels (l.) und einem Besucher vor dem Poster über die Partizipationsformate des EUREF-Forschungscampus Mobility2Grid

Eliseo Hernandez (2.v.l.) und Andreas Manthey (r.). auf dem European Vehicle Congress (04.12.2014) mit Konferenzorganisator Frederic Vergels (l.) und einem Besucher vor dem Poster über die Partizipationsformate des EUREF-Forschungscampus Mobility2Grid

Veranstaltung „Partizipation für eine intelligente Vernetzung“ am 27.10.2014 – Ergebnisse aus Partizipationsformaten des Projekts „EUREF-Forschungscampus Mobility2Grid“

Am 27.10.2014 präsentierte das Projekt „EUREF-Forschungscampus Moblity2Grid“ im Audimax auf dem EUREF-Campus auf der Veranstaltung „Partizipation für eine intelligente Vernetzung“ im Kreis von rund 90 Gästen Ergebnisse aus drei Partizipationsformaten:

  • Planungszellen/Bürgergutachten „Intelligente Energie- und Verkehrswende in Berliner Stadtquartieren“
  • Technologiesalon „Best-Case-Szenario Mobility2Grid 2025“
  • Campusausstellung „Intelligente Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft auf dem EUREF-Campus“

Auf der Veranstaltung, für die von der EUREF-AG das Audimax zur Verfügung gestellt wurde, fand die offizielle Übergabe des Bürgergutachtens an die Forschergruppe und die Berliner Agentur für Elektromobilität statt, es wurden Ergebnisse aus dem Technologiesalon vorgestellt und die Campusausstellung wurde feierlich eröffnet. Die Campusausstellung ist noch bis zum 26.11.2014 im Info-Point auf dem EUREF-Campus zu besichtigen und ist, wie auch das Bürgergutachten, hier als PDF abrufbar. Eine Broschüre mit den Ergebnissen des Technologie-Salons wird in Kürze ebenfalls abrufbar sein.

Bei Anfragen wenden Sie sich gerne an: Dr. Birgit Böhm, EUREF-Forschungscampus Mobility2Grid, birgit.boehm@tu-berlin.de

Pressemitteilung zur Auftaktveranstaltung am 5. November 2013 auf dem EUREFCampus in Berlin

„Innovative Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: Forschungscampi in Berlin“

Zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen erfordern ein frühzeitiges und gemeinsames Handeln von Wissenschaft und Wirtschaft.

„Der EUREF Campus schafft als Reallabor die Voraussetzungen, um akademische Forschung und wirtschaftliche Verwertung erfolgversprechend zusammenzubringen. Die Energiewende wird nur mit einer Mobilitätswende erfolgreich sein, dazu forschen wir auf dem Campus“, erklärt Dr. Dagmar Simon, Geschäftsführerin der TU Campus EUREF gGmbH und Leiterin der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

Kooperationen in Form von öffentlich-privaten Partnerschaften bündeln Kräfte und Kompetenzen und tragen so zur Stärkung des Innovations- und Forschungsstandorts Deutschland bei. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat im Rahmen der Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaften für Innovationen“ zehn herausragende Forschungscampi in der deutschen Forschungslandschaft ausgezeichnet. Darunter sind gleich drei Initiativen aus Berlin zu finden: Der EUREF-Forschungscampus „Mobility2Grid“, der Forschungscampus „Connected Technologies“ und der Forschungscampus Modal „Mathematical Optimization and Data Analysis Laboratory“. Diese Initiative setzt neue Akzente durch eine längerfristig angelegte Förderung und die Bedingung, tatsächlich an einem Ort zusammen zu arbeiten.

In einer gemeinsamen Veranstaltung am Dienstag, 5. November 2013, präsentierten sich die Berliner Forschungscampi auf dem EUREF-Campus in Berlin Schönberg der Öffentlichkeit. In Vorträgen und einer Podiumsdiskussion wurden aktuelle Fragen zur Energiewende und zum Forschungsstandort Berlin thematisiert.

Hans-Georg Kauert, Leiter der Abteilung Wirtschaft der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung in Berlin nannte in seiner Keynote „Referenzstadt Berlin – Zukunftslösungen aus der Hauptstadt für die Energiewende” den Standort Berlin eine „Präsentationsbühne für die Stadt der Zukunft“ : „Die Energiewende ist eine Chance in wirtschaftlicher und technologischer Hinsicht, die Potenziale der Hauptstadt zu nutzen und das vorhandene Knowhow zusammenzubringen.“

Ministerialdirigent Engelbert Beyer, Leiter der Unterabteilung „Innovationsstrategien“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, referierte zum Thema „Forschung und Innovation für die Energiewende“. Die Förderinitiative „Forschungscampus“ des BMBF, so Beyer, strebe eine längerfristig orientierte Forschung an, die von einer öffentlich-privaten Partnerschaft getragen werde und an klaren Zielen wie einer nachhaltigen und zukunftssicheren Energieversorgung oder einer bedarfs- und umweltgerechten Mobilität ausgerichtet sei. Dass Forschung und Entwicklung die Motoren des Berliner Wirtschaftswachstums sind, stellte auch Nicolas Zimmer von der Technologiestiftung Berlin ForschungsCampus Modal Konrad-Zuse-Zentrum & Freie Universität Berlin in seinem Vortrag fest: „Der EUREF Campus ist dabei einer der spannendsten Standorte, die wir in Berlin haben.“

Die Herausforderungen und Chancen für das Zusammenspiel von Elektromobilität undregenerativer Energie waren thematischer Gegenstand der Podiumsdiskussion „Keine Energiewende ohne Mobilitätswende“. Prof. Dr.-Ing. Dietmar Göhlich, Leiter des Fachgebiets Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik an der Technischen Universität Berlin, betonte in der Diskussion, dass Industrie und Forschung in öffentlich-privaten Partnerschaften „gerade bei dieser Thematik sehr wirkungsvoll zusammenarbeiten können“. „Wie überschüssiger Strom aus volatilen erneuerbaren Energien gespeichert werden kann, gehört zu den Fragen, die für eine erfolgreiche Energiewende dringend geklärt werden müssen“, so Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO.

Im Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg widmen sich verschiedene Forschungsprojekte dieser zentralen Frage. „Der EUREF Campus bietet die Möglichkeit, Elektromobile als Speichermedium in einem intelligenten Netz im Kleinen auszuprobieren“, betonte auch Wolf-Ingo Kunze, Leiter des Stabsbereichs Mobilität beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft. Dr. Dagmar Simon warnte davor, die Energiewende rein technisch zu denken, schließlich beute sie einen „kompletten Umbau des sozio-technischen Systems“. Der Forschungscampus EUREF sei ein Ort, an dem die verschiedenen Akteure und Logiken zusammenkommen und gemeinsam an einem Untersuchungsgegenstand wie dem Micro Smart Grid forschen können. Die drei Forschungscampi präsentierten dem Publikum ihre Aktivitäten.

Prof. Dr. Frank Behrendt, Koordinator des Forschungscampus EUREF und Geschäftsführer der TU Campus EUREF gGmbH, erläuterte die Zielsetzung von „Mobility2Grid“: „Das künftige Energienetz muss dezentral und smart organisiert sein, es wird verzweigter und mit zusätzlichen Pufferbzw. Speicherelementen verbunden sein.“ Den Forschungscampus Modal präsentierte Prof. Dr. Christof Schütte, Vizepräsident des Konrad-Zuse-Instituts und stellvertretender Projektleiter.

Anschließend stellte Prof. Dr.-Ing. Dr. hc. Sahin Albayrak, Leiter des DAI-Labor der TU Berlin und Vorstandsvorsitzender von Connected Living, die Aktivitäten des Forschungscampus „Connected Technologies“ vor: „Gegenstand unseres Forschungscampus ist die Erforschung und Entwicklung von Lösungen für nachhaltige Lebens- und Wohnkonzepte einer Gesellschaft von morgen“.

Rund 50 Mitgliedsunternehmen und -organisationen entwickeln im Innovationszentrum Connected Living e.V., die den Campus „Connected Technologies“ koordinieren, gemeinsame Lösungen für die innovative und branchenübergreifende Heimvernetzungen. Durch die strategischen Partnerschaften von Wissenschaft und Wirtschaft können die drei Berliner Campi komplexe Forschungsfelder erschließen und sind damit modellhaft für den Forschungsstandort Deutschland.

Koordinatoren der Berliner Forschungscampi

“Koordinatoren der Berliner Forschungscampi” (v.l.n.r.): Prof. Dr. Christof Schütte, stellv. Projektleiter Forschungscampus Modal, Prof. Dr. Frank Behrendt, Geschäftsführer TU Campus EUREF und Koordinator des Forschungscampus EUREF, und Prof. Dr.-Ing. Dr. hc. Sahin Albayrak, Koordinator des Forschungscampus Connected Technologies

Referenten

“Referenten” (v.l.n.r.): Prof. Dr. Ing. Dietmar Göhlich, Leiter Fachgebiet Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik, Ministerialdirigent Engelbert Beyer, Leiter der Unterabteilung Innivationsstrategien im BMBF, Prof. Dr.-Ing. Dr. hc. Sahin Albayrak, Koordinator des Forschungscampus Connected Technologies, Prof. Dr. Frank Behrendt, Geschäftsführer TU Campus EUREF und Koordinator des Forschungscampus EUREF, und Dr. Dagmar Simon, Geschäftsführerin der TU Campus EUREF gGmbH und Leiterin der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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