Wo Zukunft ent­steht: Deutsch­lands Inno­va­ti­ons­ma­schi­nen­raum prä­sen­tiert sich auf der re:publica 2026

Von kli­ma­neu­tra­ler Indus­trie über neue Mobi­li­täts­lö­sun­gen bis hin zu glo­ba­ler Gesund­heits­for­schung: In Deutsch­lands Inno­va­ti­ons­clus­tern und For­schungs­cam­pi ent­steht, was mor­gen unse­re Gesell­schaft prä­gen wird. Auf der re:publica 2026 machen die Clus­ter- und Cam­pus-Initia­ti­ven des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für For­schung, Tech­no­lo­gie und Raum­fahrt (BMFTR) erst­mals ihre Erfolgs­ge­schich­ten gemein­sam sichtbar.

 

Bei Mobility2Grid ent­wi­ckeln wir Tech­no­lo­gien für elek­tri­sche Bus­flot­ten und bidi­rek­tio­na­les Laden, die heu­te in der Ber­li­ner Ver­kehrs­in­fra­struk­tur ein­ge­setzt wer­den. Doch wir sind nicht allein im Inno­va­ti­ons­ma­schi­nen­raum Deutsch­land. nano­diag BW ent­wi­ckelt in Frei­burg Dia­gnos­tik­ver­fah­ren, die ein­zel­ne Mole­kü­le ana­ly­sie­ren kön­nen – so las­sen sich Krank­hei­ten wie Krebs, Alz­hei­mer oder Dia­be­tes erken­nen, bevor Sym­pto­me auf­tre­ten. Im Rhein­land ent­ste­hen mit Sup­plHy­In­no kon­kre­te Tech­no­lo­gien für eine kli­ma­neu­tra­le Indus­trie, wie etwa Was­ser­stoff-Bren­ner, die bereits indus­tri­ell ein­ge­setzt wer­den. Und im bioRN Life Sci­ence Clus­ter ent­steht ein inter­na­tio­na­les For­schungs­hub, das die Trans­la­ti­ons­lü­cke schließt und mit Initia­ti­ven wie XFem Labs neue Impul­se in der Frau­en­ge­sund­heit setzt.

Die­se For­schungs­pro­jek­te sind kei­ne Ein­zel­fäl­le, son­dern Aus­druck eines Sys­tems. Auf der re:publica 2026 machen Deutsch­lands Inno­va­ti­ons­clus­ter und For­schungs­cam­pi ihre Erfolgs­ge­schich­ten sicht­bar, denn: Wäh­rend viel über die Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit Deutsch­lands dis­ku­tiert wird, pas­siert sie längst in den Inno­va­ti­ons­clus­tern und For­schungs­cam­pi des Landes.

Wir sind die Werk­stät­ten des Wan­dels, denn hier wird aus wis­sen­schaft­li­cher Exzel­lenz kon­kre­te Anwen­dung. Wir ver­bin­den Dis­zi­pli­nen, bün­deln Kom­pe­ten­zen und schaf­fen die Vor­aus­set­zun­gen dafür, dass aus Ideen Lösun­gen werden.

Gemein­sam auf der re:publica 2026

Vom 18. bis 20. Mai 2026 prä­sen­tie­ren sich 22 Clus­ter- und Cam­pus-Initia­ti­ven des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für For­schung, Tech­no­lo­gie und Raum­fahrt (BMFTR) erst­mals gemein­sam auf der re:publica in Ber­lin unter dem Leit­mo­tiv „Deutsch­lands Innovationsmaschinenraum“.
Das Ziel: Sicht­bar machen, wie Inno­va­ti­on in Deutsch­land kon­kret ent­steht – von neu­en Medi­ka­men­ten über ener­gie­ef­fi­zi­en­te KI bis hin zu Was­ser­stoff­tech­no­lo­gien und neu­en Mobilitätskonzepten.

Wir laden Sie ein unse­ren Gemein­schafts­stand in der Hal­le 3 der STA­TI­ON Ber­lin zu besu­chen. Es gibt Ein­bli­cke in kon­kre­te Pro­jek­te und Erfolgs­ge­schich­ten aus ganz Deutsch­land. Ergänzt wird der Auf­tritt durch ein Büh­nen­for­mat am 20. Mai zwi­schen 11:00 und 11:45 auf der re:publica-Hauptbühne, bei dem Ver­tre­te­rIn­nen aus Poli­tik und Clus­tern den Inno­va­ti­ons­stand­ort Deutsch­land als ver­netz­tes Sys­tem prä­sen­tie­ren. Unse­re Geschäfts­füh­re­rin Nina Weber wird eben­falls als Spea­k­er auf der Büh­ne zu sehen sein. Hier geht es zum Pro­gramm der re:publica.
Inter­es­sier­te Besucher:innen und Journalist:innen sind ein­ge­la­den, Gesprächs- und Inter­view­ter­mi­ne mit Ver­tre­tern der Clus­ter- und Cam­pus-Ini­ta­ti­ven im Vor­feld und auf der re:publica am Mes­se­stand zu vereinbaren.

 

Über die Clus­ter- und Cam­pus-Initia­ti­ven des BMFTR

Die Clus­ter- und Cam­pus-Initia­ti­ven des BMFTR bün­deln wis­sen­schaft­li­che Exzel­lenz, wirt­schaft­li­che Stär­ke und gesell­schaft­li­che Per­spek­ti­ven. Gemein­sam bil­den sie den Inno­va­ti­ons­ma­schi­nen­raum Deutsch­lands und tra­gen dazu bei, For­schung schnel­ler in Anwen­dung und Wir­kung zu überführen.

Ver­tre­ten bei der re:puplica sind 14 Zukunfts­clus­ter CNATM, curA­Ti­me, ETOS, MCu­be, nano­diag BW, Neu­ro­Sys, Oce­an Tech­no­lo­gy Cam­pus Ros­tock, PRO­XID­RUGS, QSen­se, QVLS-iLabs, Saxo­Cell, SEME­CO, Sup­plHy­In­noR­hi­ne­land, ThWIC; außer­dem die vier For­schungs­cam­pi ARENA2036, FEN, Mobility2Grid und OHLF sowie vier ehe­ma­li­ge Spit­zen­clus­ter Clus­ter: Bava­ri­an Bio­tech Clus­ter Deve­lo­p­ment BioM, Bio­E­co­no­my Clus­ter, bioRN Life Sci­ence Clus­ter, elek­tro­mo­bi­li­tät süd-west.

Prof. Andre­as Knie im ZDF: Mehr Tem­po bei der Elek­tro­mo­bi­li­tät gefordert

Unser Vor­stands­mit­glied Prof. Andre­as Knie hat in einem Inter­view mit dem ZDF die aktu­el­le Ent­wick­lung der Elek­tro­mo­bi­li­tät in Deutsch­land kri­tisch ein­ge­ord­net. Vor dem Hin­ter­grund der Ener­gie­kri­se beton­te er, dass Deutsch­land mehr Mut und deut­lich mehr Tem­po beim Aus­bau der E‑Mobilität brau­che. Zugleich ver­wies er dar­auf, dass die deut­sche Auto­in­dus­trie ihren frü­he­ren tech­no­lo­gi­schen Vor­sprung in die­sem Bereich nicht habe ver­tei­di­gen kön­nen und inzwi­schen hinterherlaufe.

Hier gehts zum Beitrag:
https://www.zdfheute.de/video/berlin-direkt/mobilitaetsexperte-auto-elektromobilitaet-energie-tankrabatt-100.html

Haupt­stadt­kon­fe­renz Elek­tro­mo­bi­li­tät 2026: Wir sind dabei!

Am Don­ners­tag, den 19. März 2026, trifft sich die Mobi­li­täts­bran­che im Roten Rat­haus in Ber­lin zur dies­jäh­ri­gen Haupt­stadt­kon­fe­renz der eMO. Im Mit­tel­punkt ste­hen aktu­el­le Ent­wick­lun­gen der Elek­tro­mo­bi­li­tät sowie nach­hal­ti­ge Lösun­gen für die Hauptstadtregion.

Auch wir sind vor Ort ver­tre­ten und freu­en uns, Teil des Aus­tauschs mit Expert*innen aus Poli­tik, Wirt­schaft und Wis­sen­schaft zu sein. Besu­chen Sie uns gern an unse­rem Stand.

Da die Anmel­dung für die Teil­nah­me im Roten Rat­haus bereits geschlos­sen ist, haben Inter­es­sier­te die Mög­lich­keit, die Ver­an­stal­tung im Live­stream zu ver­fol­gen. Die­ser star­tet um 10:00 Uhr. Hier geht es zur Anmeldung.

Die Kon­fe­renz bie­tet ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm mit Panels, Impul­sen und Dis­kus­sio­nen rund um die Zukunft der E‑Mobilität, den Aus­bau der Lade­infra­struk­tur sowie inno­va­ti­ve Mobilitätslösungen.

Wir freu­en uns auf span­nen­de Gesprä­che und Impulse!

Zu Gast bei Zukunfts­or­te Ber­lin — Der Podcast

In der aktu­el­len Fol­ge des „Zukunfts­or­te Berlin“-Podcast war unse­re Geschäfts­füh­re­rin Nina Weber zu Gast.

Sie spricht über die Arbeit des For­schungs­cam­pus Mobility2Grid am EUREF-Cam­pus Ber­lin und dar­über, wie Elek­tro­mo­bi­li­tät, Ener­gie­sys­te­me und urba­ne Infra­struk­tur intel­li­gent mit­ein­an­der ver­knüpft wer­den kön­nen und müs­sen. Seit über 13 Jah­ren for­schen wir mit För­de­rung durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung dar­an, Mobi­li­tät ins Netz zu inte­grie­ren und so den Weg in Rich­tung kli­ma­neu­tra­le Stadt zu ebnen.

Im Mit­tel­punkt ste­hen The­men wie bidi­rek­tio­na­les Laden, intel­li­gen­te Lade­infra­struk­tur, Micro Smart Grids und sek­tor­über­grei­fen­de Energiekonzepte.
Dar­über hin­aus geht es auch um zen­tra­le Fra­gen zum Poten­zi­al von Elektromobilität:
Wie kann Elek­tro­mo­bi­li­tät zur Netz­sta­bi­li­tät beitragen?
Und wie kann das die Resi­li­enz unse­rer (kri­ti­schen) Infra­struk­tur stärken?

Ein span­nen­des Gespräch über viel­fäl­ti­ge The­men. Hier geht’s zur Podcastfolge.

Wie ent­wi­ckeln sich Stadt­wer­ke vom klas­si­schen Ver­sor­ger zum zukunfts­fä­hi­gen Energiedienstleister?

Im Dezem­ber star­te­te unse­re neue Web­i­nar­rei­he Grid­Talks. Jetzt geht sie in die zwei­te Run­de. In den Web­i­na­ren dis­ku­tie­ren Expert:innen aktu­el­le Fra­ge­stel­lun­gen der Ener­gie- und Mobi­li­täts­wen­de, von intel­li­gen­tem Ener­gie­ma­nage­ment und neu­en Spei­cher­tech­no­lo­gien bis hin zu Kon­zep­ten für die Ein­bin­dung von Bür­gern in die Mobilitätswende.

Am 20. Febru­ar ver­an­stal­ten wir das nächs­te Web­i­nar. Die­ses Mal gibt Char­lot­te Rit­ter, Inno­va­ti­on & Ven­ture Hub Lead bei inno2grid, einen Ein­blick in neue Geschäfts­mo­del­le für Stadt­wer­ke und Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men (EVUs) in einer sich rasant wan­deln­den Ener­gie­land­schaft. Im Fokus steht die Fra­ge, war­um klas­si­sche Com­mo­di­ty-Geschäfts­mo­del­le zuneh­mend an ihre Gren­zen sto­ßen und wie der wach­sen­de Bedarf an Ener­gie­dienst­leis­tun­gen neue wirt­schaft­li­che Per­spek­ti­ven eröff­net. Char­lot­te Rit­ter zeigt auf, wel­che dezen­tra­len und digi­ta­len Geschäfts­mo­del­le heu­te bereits erfolg­reich umge­setzt wer­den, wel­che Rol­le Ener­gie­ma­nage­ment­sys­te­me dabei spie­len und wel­che Erfolgs­fak­to­ren für Ent­wick­lung, Markt­ein­tritt und Ska­lie­rung ent­schei­dend sind.

Anhand kon­kre­ter Pra­xis­bei­spie­le wird deut­lich, wie inno­va­ti­ve Geschäfts­mo­del­le struk­tu­riert auf­ge­baut, getes­tet und in den ope­ra­ti­ven Betrieb über­führt wer­den kön­nen, mit dem Ziel, Stadt­wer­ke lang­fris­tig wett­be­werbs­fä­hig und zukunfts­si­cher aufzustellen.

Das Web­i­nar fin­det online über Zoom von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt.

Zur Anmel­dung kli­cken Sie bit­te auf den fol­gen­den Link.

https://events.tu-berlin.de/de/events/019c286b-0649–72ab-a75a-b8670c09f5ad/apply

Char­lot­te Rit­ter, Inno­va­ti­on & Ven­ture Hub Lead, inno2grid GmbH

Win­ter-Black­out in Ber­lin: Vor­stands­mit­glied Prof. Strunz im Interview

Der aktu­el­le taz-Bei­trag zum Anschlag auf das Ber­li­ner Strom­netz zeigt ein­drück­lich, wie ver­wund­bar kri­ti­sche Infra­struk­tur sein kann: Im tiefs­ten Win­ter sind zehn­tau­sen­de Haus­hal­te über Tage ohne Strom. Im Inter­view betont Prof. Dr.-Ing. Kai Strunz (TU Ber­lin), dass es „kei­ne abso­lu­te Sicher­heit“ gebe. Ent­schei­dend sei daher, Strom­net­ze robus­ter auf­zu­stel­len – durch Dezen­tra­li­tät, Red­un­dan­zen und intel­li­gen­te Netz­füh­rung, um Aus­fäl­le bes­ser abzu­fe­dern und schnel­ler kom­pen­sie­ren zu können.

Für den For­schungs­cam­pus Mobility2Grid ist die­se Per­spek­ti­ve zen­tral: Prof. Strunz ist Vor­stands­mit­glied des Cam­pus und mit sei­nem Fach­ge­biet an der TU Ber­lin aktiv in die For­schung am Cam­pus ein­ge­bun­den. Im Zusam­men­spiel von Strom­netz, Digi­ta­li­sie­rung und Mobi­li­tät ent­wi­ckeln und erpro­ben wir Lösun­gen für eine kli­ma­neu­tra­le und zugleich kri­sen­fes­te Ener­gie­ver­sor­gung in Berlin.

Zum taz-Arti­kel: https://taz.de/Anschlag-auf-Stromnetz-in-Berlin/!6142832/

Bür­ger­gut­ach­ten zur öffent­li­chen Mobi­li­tät 2045

Emp­feh­lun­gen aus Ber­li­ner Pla­nungs­zel­len zur öffent­li­chen Mobi­li­tät 2045

Wie soll öffent­li­che Mobi­li­tät in Ber­li­ner Kiezen im Jahr 2045 aus­se­hen? Die­se Fra­ge lässt sich nicht allein durch tech­ni­sche Inno­va­tio­nen, Modell­rech­nun­gen oder ver­kehrs­pla­ne­ri­sche Kon­zep­te beant­wor­ten. Sie berührt grund­le­gen­de Aspek­te urba­ner Lebens­qua­li­tät, sozia­ler Gerech­tig­keit und täg­li­cher Mobi­li­täts­rou­ti­nen. Vor die­sem Hin­ter­grund hat der For­schungs­cam­pus im Mai 2025 die Per­spek­ti­ven der Ber­li­ner Stadt­ge­sell­schaft in sei­ne For­schung zur zukünf­ti­gen Mobi­li­tät integriert.

Vom 23. bis 25. Mai 2025 fan­den auf dem EUREF-Cam­pus in Ber­lin-Schö­ne­berg zwei For­schungs-Pla­nungs­zel­len unter dem Titel
„Weni­ger Ver­kehr – mehr Mobi­li­tät: Die Zukunft öffent­li­cher Mobi­li­täts­an­ge­bo­te in Ber­li­ner Kiezen“ statt. Ins­ge­samt 47 zufäl­lig aus­ge­wähl­te Ber­li­ne­rin­nen und Ber­li­ner nah­men an dem Ver­fah­ren teil. Die Aus­wahl erfolg­te per Zufalls­stich­pro­be aus dem Mel­de­re­gis­ter, um ein mög­lichst brei­tes Spek­trum an All­tags­er­fah­run­gen, Lebens­la­gen und Sicht­wei­sen abzubilden.

Über­ga­be des Bür­ger­gut­ach­tens “Weni­ger Ver­kehr — Mehr Mobi­li­tät” am 9. Dezem­ber auf dem EUREF-Cam­pus in Berlin.

Pla­nungs­zel­len als eta­blier­tes Beteiligungsformat

Pla­nungs­zel­len sind ein seit Jahr­zehn­ten erprob­tes deli­be­ra­ti­ves Betei­li­gungs­for­mat, bei dem Bür­ge­rin­nen und Bür­ger als „Exper­tin­nen und Exper­ten des All­tags“ in einen struk­tu­rier­ten, mode­rier­ten Arbeits­pro­zess ein­ge­bun­den wer­den. Ziel ist es nicht, Mehr­hei­ten abzu­fra­gen, son­dern fun­dier­te, abge­wo­ge­ne Ein­schät­zun­gen zu ent­wi­ckeln. In einem klar defi­nier­ten Zeit­raum erhal­ten die Teil­neh­men­den fach­li­che Inputs, dis­ku­tie­ren unter­schied­li­che Sze­na­ri­en und ent­wi­ckel­ten die­se weiter.

Für den For­schungs­cam­pus Mobility2Grid sind Pla­nungs­zel­len ein zen­tra­les Instru­ment, um wis­sen­schaft­li­che Pro­jek­tio­nen und Sze­na­ri­en mit geleb­ten All­tags­er­fah­run­gen zu spie­geln. Sie ermög­li­chen es, tech­no­lo­gi­sche und sys­te­mi­sche Zukunfts­bil­der früh­zei­tig auf ihre gesell­schaft­li­che Trag­fä­hig­keit, Akzep­tanz und poten­zi­el­le Ziel­kon­flik­te hin zu überprüfen.

Die durch­ge­führ­ten Pla­nungs­zel­len waren dem The­men­feld Neo-Mobi­li­tät zuge­ord­net, das im For­schungs­cam­pus Sze­na­ri­en zur Mobi­li­täts- und Ener­gie­ent­wick­lung Ber­lins bis 2045 entwickelt.

Ablauf und the­ma­ti­sche Struktur

Über drei auf­ein­an­der­fol­gen­de Tage arbei­te­ten die Teil­neh­men­den in Klein­grup­pen und im Ple­num. Inhalt­lich kon­zen­trier­ten sich die Dis­kus­sio­nen auf vier zen­tra­le The­men­fel­der, die als beson­ders prä­gend für die zukünf­ti­ge Mobi­li­tät Ber­lins iden­ti­fi­ziert wurden:

  • Ver­füg­bar­keit und Zugäng­lich­keit von Mobilitätsoptionen
  • Auto­no­mes Fahren
  • Mikro­mo­bi­li­tät
  • Mobi­li­ty-as-a-Ser­vice (MaaS)

Zu Beginn erhiel­ten die Teil­neh­men­den fach­li­che Ein­ord­nun­gen von Exper­tin­nen und Exper­ten aus der For­schung. Anschlie­ßend stell­te das For­schungs­team der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin je The­men­feld zwei aus­ge­wähl­te Pro­jek­tio­nen vor, die unter­schied­li­che mög­li­che Ent­wick­lungs­pfa­de für das Jahr 2045 beschrie­ben. Die­se Pro­jek­tio­nen dien­ten als Dis­kus­si­ons­grund­la­ge und wur­den von den Teil­neh­men­den sys­te­ma­tisch ana­ly­siert, bewer­tet und weiterentwickelt.

Die inhalt­li­che Kon­zep­ti­on der Pla­nungs­zel­len erfolg­te durch meh­re­re Fach­ge­bie­te der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin, dar­un­ter das Fach­ge­biet Stra­ßen­pla­nung und Stra­ßen­be­trieb sowie die Fach­ge­bie­te Ver­kehrs­sys­tem­pla­nung und Ver­kehrs­te­le­ma­tik und Arbeitslehre/Technik und Par­ti­zi­pa­ti­on. Die neu­tra­le Mode­ra­ti­on und metho­di­sche Beglei­tung über­nahm das nexus Insti­tut für Koope­ra­ti­ons­ma­nage­ment und inter­dis­zi­pli­nä­re For­schung, das über lang­jäh­ri­ge Erfah­rung mit deli­be­ra­ti­ven Betei­li­gungs­ver­fah­ren verfügt.

Bür­ger­gut­ach­ten als Schnitt­stel­le zwi­schen For­schung, Poli­tik und Öffentlichkeit

Die in den Pla­nungs­zel­len erar­bei­te­ten Bewer­tun­gen und Emp­feh­lun­gen wur­den in einem Bür­ger­gut­ach­ten zusam­men­ge­fasst. Die­ses Gut­ach­ten wird dem For­schungs­cam­pus Mobility2Grid, der Fach­öf­fent­lich­keit sowie poli­ti­schen und admi­nis­tra­ti­ven Akteu­ren zur Ver­fü­gung gestellt. Es bil­det eine wich­ti­ge Brü­cke zwi­schen wis­sen­schaft­li­cher Sze­na­ri­en­ent­wick­lung, gesell­schaft­li­cher Per­spek­ti­ve und zukünf­ti­gen Entscheidungsprozessen.

Das Bür­ger­gut­ach­ten steht hier zum Down­load bereit:

M2G_Bürgergutachten_Planungszelle_Weniger_Verkehr_mehr_Mobilität

Ein­la­dung zur Über­ga­be­ver­an­stal­tung zu den Pla­nungs­zel­len „Weni­ger Ver­kehr – mehr Mobilität“

Vom 23. bis 25. Mai 2025 fan­den auf dem EUREF-Cam­pus Ber­lin die Pla­nungs­zel­len zum The­ma „Weni­ger Ver­kehr – mehr Mobi­li­tät: Die Zukunft von öffent­li­chen Mobi­li­täts­an­ge­bo­ten in Ber­li­ner Kiezen“ statt. Fast 50 zufäl­lig aus­ge­wähl­te Ber­li­ne­rin­nen und Ber­li­ner ent­wi­ckel­ten dabei gemein­sam Ideen und Bewer­tun­gen zu künf­ti­gen Mobi­li­täts­sze­na­ri­en für das Jahr 2045. Ziel des Betei­li­gungs­for­mats war es, die wis­sen­schaft­li­chen Ansät­ze des For­schungs­cam­pus Mobility2Grid um Per­spek­ti­ven der Stadt­ge­sell­schaft zu erweitern.

Nun folgt der fei­er­li­che Abschluss:
Am Diens­tag, den 9. Dezem­ber 2025, wer­den die Ergeb­nis­se der Pla­nungs­zel­len im Rah­men einer Über­ga­be­ver­an­stal­tung auf dem EUREF-Cam­pus im nexus Insti­tut vor­ge­stellt und offi­zi­ell an das For­schungs­team über­ge­ben. Das Bür­ger­gut­ach­ten mit den Emp­feh­lun­gen der Teil­neh­men­den wird dabei erst­mals öffent­lich präsentiert.

Wir laden Sie herz­lich ein, bei die­ser beson­de­ren Ver­an­stal­tung dabei zu sein! Gemein­sam möch­ten wir einen Blick auf die span­nen­den Ergeb­nis­se wer­fen und bei einem locke­ren Aus­klang mit Ihnen dar­über ins Gespräch kom­men, wel­che Impul­se die­se für die Mobi­li­tät der Zukunft geben können.

Ort: nexus Insti­tut, EUREF-Cam­pus 15a, Ber­lin
Zeit: Diens­tag, 9. Dezem­ber 2025, 17:00–19:00 Uhr

Bit­te schrei­ben Sie zur Anmel­dung für die Über­ga­be­ver­an­stal­tung eine E‑Mail unter Anga­be Ihres Namens und ggf. Ihrer Insti­tu­ti­on an: planungszelle-berlin-mobilitaet@nexusinstitut.de

Auf­takt zur neu­en Web­i­nar­rei­he des For­schungs­cam­pus Mobility2Grid

Wir freu­en uns, mit Grid­Talks eine neue Web­i­nar­rei­he unse­res For­schungs­cam­pus Mobility2Grid zu star­ten. In den Web­i­na­ren dis­ku­tie­ren Expert:innen aktu­el­le Fra­ge­stel­lun­gen der Ener­gie- und Mobi­li­täts­wen­de — von intel­li­gen­tem Ener­gie­ma­nage­ment und neu­en Spei­cher­tech­no­lo­gien bis hin zu Kon­zep­ten für die Ein­bin­dung von Bür­gern in die Mobilitätswende.

Den Auf­takt der Rei­he bil­det am 12. Dezem­ber 2025 das Web­i­nar „Par­ti­zi­pa­ti­on und Akzep­tanz in Ener­gie und Mobi­li­tät“, das vom nexus Insti­tut, Lei­ter des Arbeits­pa­kets „Par­ti­zi­pa­ti­on und Akzep­tanz“, durch­ge­führt wird. Im Zen­trum steht die Fra­ge, wie Betei­li­gungs­pro­zes­se so gestal­tet wer­den kön­nen, dass sie Akzep­tanz schaf­fen und die Umset­zung der Ener­gie- und Mobi­li­täts­wen­de in Städ­ten tat­säch­lich voranbringen.

Das Web­i­nar ver­mit­telt einen kom­pak­ten Über­blick über die Grund­la­gen und Bedeu­tung von Par­ti­zi­pa­ti­on und Akzep­tanz, zeigt pra­xis­na­he Bei­spie­le bewähr­ter und inno­va­ti­ver Betei­li­gungs­for­ma­te und bie­tet Gele­gen­heit zur Dis­kus­si­on kon­kre­ter Fall­bei­spie­le. Teil­neh­men­de erhal­ten prak­ti­sche Anre­gun­gen, wie Betei­li­gungs­pro­zes­se in eige­nen Pro­jek­ten wir­kungs­voll gestal­tet wer­den kön­nen – von der Pla­nung bis zur Umsetzung. 

Was? Web­i­nar zum The­ma “Par­ti­zi­pa­ti­on und Akzep­tanz in Ener­gie und Mobilität”

Wann? 12.12.2025, 11:00 — 12:30

Wo? Das Web­i­nar fin­det online über Zoom statt. Bit­te regis­trie­re Dich, um den Mee­ting-Link zu erhalten. 

M2G beim dena-Ener­gie­wen­de-Kon­gress 2025

Der dena-Ener­gie­wen­de-Kon­gress 2025 zählt erneut zu den wich­tigs­ten Leit­ver­an­stal­tun­gen zur Ener­gie- und Kli­ma­po­li­tik in Deutsch­land. Im Mit­tel­punkt steht in die­sem Jahr die urba­ne Sek­to­ren­kopp­lung – mit beson­de­rem Fokus auf sta­bi­len Net­zen, Spei­cher­tech­no­lo­gien, Elek­tro­mo­bi­li­tät und der Inte­gra­ti­on erneu­er­ba­rer Ener­gien in Städ­ten und Quartieren.

M2G prä­sen­tiert: NEVER­FLAT – iNno­va­ti­ve EV-char­ging Envi­Ron­ment for Future Low-cost mAss deploy­menT. Das Hori­zon-Euro­pe geför­der­te EU-Pro­jekt NEVER­FLAT adres­siert den wach­sen­den Bedarf an zugäng­li­cher, kos­ten­güns­ti­ger und inter­ope­ra­bler bidi­rek­tio­na­ler Lade­infra­struk­tur für Elek­tro­fahr­zeu­ge, indem es kom­pak­te Hard­ware, daten­ba­sier­te Pla­nung und intel­li­gen­tes Ener­gie­ma­nage­ment unter Anwen­dung neu­es­ter Tech­no­lo­gien kombiniert.

Für M2G vertreten:

  • Prof. Dr.-Ing. Diet­mar Göh­lich (Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin / Vor­stands­vor­sit­zen­der Mobility2Grid e.V.)
  • Dr. Abhis­hek Gupta (Pro­jekt­lei­ter NEVERFLAT)
  • Nina Weber (Geschäfts­füh­re­rin, Mobility2Grid)

Wir freu­en uns, mit NEVER­FLAT ein wich­ti­ges M2G-Pro­jekt auf dem dena-Ener­gie­wen­de-Kon­gress sicht­bar zu machen und gemein­sam über die Zukunft ver­netz­ter Ener­gie- und Mobi­li­täts­sys­te­me zu diskutieren.