HackY­our­Dis­trict Work­shop 2025: Open Data und Open Tools für eine kli­ma­neu­tra­le urba­ne Mobilität

In der ver­gan­ge­nen Woche durf­ten wir 35 inter­na­tio­na­le Teilnehmer*innen auf unse­rem For­schungs­cam­pus Mobility2Grid in Ber­lin (EUREF-Cam­pus) begrü­ßen. Anlass war unser jähr­li­cher HackY­our­Dis­trict-Work­shop, den wir gemein­sam mit dem Fach­ge­biet Arbeits­leh­re, Tech­nik und Par­ti­zi­pa­ti­on (ARTE) der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin sowie dem Alum­ni-Büro der TU Ber­lin orga­ni­siert haben.

Seit meh­re­ren Jah­ren zeigt die Work­shop­rei­he, wie Open Data und Open-Source-Werk­zeu­ge neue Per­spek­ti­ven für kli­ma­neu­tra­le Mobi­li­tät und nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung eröff­nen. Die Trans­for­ma­ti­on unse­rer Mobi­li­täts- und Ener­gie­sys­te­me ist eng mit all­täg­li­chen Wegen, wirt­schaft­li­chen Struk­tu­ren und urba­nen Lebens­räu­men ver­bun­den. Offe­ne Daten und offe­ne Tools – wie etwa MAT­Sim, das wir in zahl­rei­chen inter­na­tio­na­len For­schungs­pro­jek­ten ein­set­zen – hel­fen Städ­ten, die­se Kom­ple­xi­tät sicht­bar zu machen und pas­sen­de Lösun­gen zu entwickeln

Work­shops & Pro­gramm­punk­te 2025

DIY-Sen­so­ren – Luft­qua­li­tät & Ver­kehrs­mes­sung
Unter Anlei­tung von Robert Rich­ter und Alex­an­der Wendt bau­ten die Teil­neh­men­den eige­ne PM2.5- und Ver­kehrs­zähl­sen­so­ren, die sie anschlie­ßend mit nach Hau­se nah­men, um selbst­stän­dig Daten zu sam­meln und in ihren städ­ti­schen Umge­bun­gen einzusetzen.

Open-Data-Platt­for­men und KI-Analyse
In einem Work­shop von And­res Pinil­la Pala­ci­os lern­ten die Teil­neh­men­den, wie Sen­sor­da­ten agg­re­giert, visua­li­siert, geteilt und in KI-Web­an­wen­dun­gen genutzt wer­den kön­nen – ein pra­xis­na­her Blick auf daten­ge­trie­be­ne Stadtforschung.

Mini-Hacka­thon – KI und Bar­rie­re­frei­heit im öffent­li­chen Raum
Auf­bau­end auf Ergeb­nis­sen des natio­na­len Hacka­thons in Tai­wan (orga­ni­siert von Yunt­sui (Tracey) Chang, PhD und der Natio­nal Land Manage­ment Agen­cy) ent­wi­ckel­ten die Teams Ideen für KI-basier­te Anwen­dun­gen zur Erken­nung und Besei­ti­gung von Hin­der­nis­sen im Geh­weg­be­reich – u. a. mit YOLO4.

Exkur­sio­nen & Keynotes
Besu­che bei City­LAB Ber­lin sowie Ein­bli­cke in Smart-City-Pro­jek­te am Ber­lin TXL-Are­al ver­mit­tel­ten pra­xis­na­he Per­spek­ti­ven auf digi­ta­le Stadt­ent­wick­lung, Civic Tech und Reallabore.

Bei­trä­ge der Teilnehmenden
Unter anderem:

  • Crow­ding in Public Trans­port – Amit Agarwal

  • Micro­sco­pic Trans­port Ana­ly­sis in Bra­zil – Man­oel Men­don­ca de Cas­tro Neto

  • Rein­force­ment Lear­ning zur CO₂-Reduk­ti­on an Kreu­zun­gen – Shan­ma­thi Rajkumar

  • Citi­zen Assem­bly in der Ukrai­ne für inklu­si­ve Ver­kehrs­pla­nung – Illia Tkachenko

  • AR-RAG für Smart Infor­ma­ti­on Retrie­val – Moritz Sont­hei­mer & Robin Fischer

Vie­len Dank an alle Teil­neh­men­den und Partner!

 

Mobility2Grid prä­sen­tiert sich auf der IAA MOBI­LI­TY 2025

Vom 9. bis 12. Sep­tem­ber 2025 prä­sen­tiert sich Mobility2Grid auf der IAA MOBI­LI­TY in Mün­chen, der welt­weit füh­ren­den Platt­form für Mobi­li­tät, Nach­hal­tig­keit und Tech­no­lo­gie. Als Main Exhi­bi­tor im Sum­mit-Bereich der Mes­se (Hal­le A2, Stand C30) stellt das For­schungs- und Indus­trie­ver­bund­pro­jekt sei­ne Arbeit an intel­li­gen­ten Lade­infra­struk­tu­ren und Vehic­le-to-Grid-Kon­zep­ten vor. Ziel ist es, zu zei­gen, wie Elek­tro­fahr­zeu­ge künf­tig nicht nur emis­si­ons­frei unter­wegs sein kön­nen, son­dern zugleich als fle­xi­ble Ener­gie­spei­cher zur Sta­bi­li­sie­rung der Strom­net­ze bei­tra­gen. Damit greift Mobility2Grid eines der zen­tra­len The­men der dies­jäh­ri­gen IAA auf: die enge Ver­zah­nung von Ener­gie- und Mobilitätswende.

Die Teil­nah­me an der IAA MOBI­LI­TY bie­tet Mobility2Grid die Chan­ce, sei­ne Kon­zep­te einem inter­na­tio­na­len Fach­pu­bli­kum aus Poli­tik, Indus­trie und For­schung vor­zu­stel­len und zugleich in den Aus­tausch mit rele­van­ten Part­nern zu tre­ten. Mit For­ma­ten wie Key­notes, Mas­ter­clas­ses und Dis­kus­si­ons­fo­ren im Sum­mit sowie den frei zugäng­li­chen Erleb­nis­räu­men im Open Space wird die Mes­se erneut zur Büh­ne für Inno­va­tio­nen und Trends – von Smart Char­ging über auto­no­mes Fah­ren bis hin zu urba­ner Mobi­li­tät. Vor die­sem Hin­ter­grund nutzt Mobility2Grid die Sicht­bar­keit der IAA, um den Dis­kurs über zukunfts­fä­hi­ge Ener­gie­sys­te­me vor­an­zu­trei­ben und sei­ne Rol­le als Impuls­ge­ber in der Gestal­tung nach­hal­ti­ger Mobi­li­tät zu unterstreichen.

Tickets kön­nen hier erwor­ben werden. 

Mobility2Grid bei der Lan­gen Nacht der Wissenschaften

Am 28. Juni 2025 war Mobility2Grid mit einem ganz beson­de­ren High­light auf der Lan­gen Nacht der Wis­sen­schaf­ten in Ber­lin ver­tre­ten: Ein gemein­sam mit der BVG, Sie­mens und dem Max-Planck-Insti­tut ent­wi­ckel­ter, für das bidi­rek­tio­na­le Laden umge­rüs­te­ter Lini­en­bus zog zahl­rei­che neu­gie­ri­ge Besu­che­rin­nen und Besu­cher an.

Der Bus ist Teil eines inno­va­ti­ven Pilot­pro­jekts, das zei­gen soll, wie Elek­tro­mo­bi­li­tät aktiv zur Ener­gie­ver­sor­gung bei­tra­gen kann. Statt aus­schließ­lich Strom zu ver­brau­chen, ist die­ser Bus in der Lage, Strom zurück ins Netz oder gezielt an exter­ne Ver­brau­cher zu spei­sen – bei­spiels­wei­se im Fall eines Strom­aus­falls als mobi­le Not­strom­quel­le. Damit wird Elek­tro­mo­bi­li­tät zu einem inte­gra­len Bestand­teil der Ener­gie- und Kri­sen­in­fra­struk­tur der Zukunft.

Das Inter­es­se an dem Pro­jekt war groß – sowohl bei tech­nik­af­fi­nen Erwach­se­nen, die in aus­führ­li­chen Gesprä­chen mehr über die dahin­ter­lie­gen­de Tech­no­lo­gie, die Rol­le der Vehic­le-to-Grid-Inte­gra­ti­on und die Pro­jekt­part­ner­schaft erfah­ren woll­ten, als auch bei Kin­dern, die es sich nicht neh­men lie­ßen, im Bus Platz zu neh­men – teils sogar auf dem Fahrersitz.

Die Ver­an­stal­tung bot somit nicht nur die Gele­gen­heit, aktu­el­le For­schung erleb­bar zu machen, son­dern auch, über die Poten­zia­le einer intel­li­gent ver­netz­ten, nach­hal­ti­gen Mobi­li­täts- und Ener­gie­zu­kunft zu diskutieren.

Pla­nungs­zel­le zur Zukunft der Mobi­li­tät: Ber­li­ner Bürger:innen dis­ku­tie­ren Sze­na­ri­en für 2045

Vom 23. bis 25. Mai 2025 ver­an­stal­te­te der For­schungs­cam­pus Mobility2Grid auf dem EUREF-Cam­pus Ber­lin eine Pla­nungs­zel­le – ein inno­va­ti­ves Betei­li­gungs­for­mat zur demo­kra­ti­schen Ent­schei­dungs­fin­dung, das in den 1970er-Jah­ren von Prof. Dr. Peter Die­nel an der Uni­ver­si­tät Wup­per­tal ent­wi­ckelt wur­de. In einer Pla­nungs­zel­le erar­bei­ten zufäl­lig aus­ge­wähl­te Bürger:innen im Rah­men eines mehr­tä­gi­gen, struk­tu­rier­ten Ver­fah­rens gemein­sam fun­dier­te Bewer­tun­gen zu gesell­schaft­lich rele­van­ten Fra­ge­stel­lun­gen. Sie erhal­ten dazu viel­fäl­ti­ge Infor­ma­tio­nen, dis­ku­tie­ren in Klein­grup­pen und erstel­len am Ende ein gemein­sa­mes Votum.

Ziel der Pla­nungs­zel­le war es, die der­zeit am For­schungs­cam­pus ent­wi­ckel­ten Mobi­li­täts­sze­na­ri­en für das Jahr 2045 durch die Per­spek­ti­ven der Stadt­ge­sell­schaft zu erwei­tern und weiterzuentwickeln.

50 Berliner:innen wur­den per Zufalls­aus­wahl aus dem Ein­woh­ner­mel­de­re­gis­ter ein­ge­la­den, um über die Zukunft öffent­li­cher Mobi­li­täts­an­ge­bo­te in ihren Kiezen zu dis­ku­tie­ren. In zwei par­al­lel arbei­ten­den Grup­pen ent­wi­ckel­ten sie gemein­sam Ideen und Bewer­tun­gen zu künf­ti­gen Ent­wick­lun­gen – gestützt durch Impul­se von Expert:innen aus For­schung und Praxis:

  • Ver­füg­bar­keit von Mobi­li­tät (Dr. Kers­tin Wendt, Women in Mobility)
  • Auto­no­mes Fah­ren (Liss Böck­ler, Inter­link GmbH)
  • Mikro­mo­bi­li­tät (Sven Hau­sig­ke, STR­AT­MO – Stra­te­gi­sche Mobilitätsplanung)
  • Mobi­li­ty-as-a-Ser­vice (MaaS) (Flo­ri­an Dre­scher, inno2grid GmbH)

In ko-pro­duk­ti­ven Arbeits­pha­sen bewer­te­ten die Teil­neh­men­den unter­schied­li­che Ent­wick­lungs­pfa­de für die Mobi­li­tät im Jahr 2045 – von neu­en Tech­no­lo­gien über ver­än­der­te All­tags­rou­ti­nen bis hin zur Rol­le kom­mu­na­ler Infrastrukturen.

Die Ergeb­nis­se flie­ßen nun in ein Bür­ger­gut­ach­ten ein, das im Herbst 2025 im Rah­men des M2G-Sym­po­si­ums öffent­lich prä­sen­tiert und an Ver­wal­tung und Wis­sen­schaft über­ge­ben wird.

Dar­über hin­aus sol­len die Bewer­tun­gen und Ideen der Teil­neh­men­den mit­hil­fe von MAT­Sim, einem agen­ten­ba­sier­ten Ver­kehrs­si­mu­la­ti­ons­mo­dell, daten­ba­siert wei­ter­ver­ar­bei­tet wer­den. Damit ent­steht ein welt­weit ein­ma­li­ger Ansatz, der bür­ger­ba­sier­tes Zukunfts­wis­sen mit wis­sen­schaft­li­cher Ver­kehrs­mo­del­lie­rung verbindet.

Die Pla­nungs­zel­le wur­de in enger Zusam­men­ar­beit mit dem nexus Insti­tut sowie den Fach­ge­bie­ten Stra­ßen­pla­nung und Stra­ßen­be­trieb, Arbeit, Tech­nik und Par­ti­zi­pa­ti­on und Ver­kehrs­sys­tem­pla­nung der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin kon­zi­piert und umgesetzt.

Mit­glie­der­ver­samm­lung am 12. Mai: Ein Blick zurück — und nach vorn


Am 12. Mai tra­fen sich die Pro­jekt­part­ner des For­schungs­cam­pus Mobility2Grid zum all­jähr­li­chen Part­ner­tref­fen auf dem EUREF-Cam­pus in Ber­lin. In ver­trau­ter Atmo­sphä­re wur­de nicht nur auf bis­he­ri­ge Fort­schrit­te zurück­ge­blickt, son­dern auch gemein­sam Wei­chen für die Zukunft gestellt. 

Der Vor­mit­tag stand ganz im Zei­chen des ver­gan­ge­nen Pro­jekt­jah­res: Die Teilnehmer:innen prä­sen­tier­ten die Erfol­ge und Her­aus­for­de­run­gen ihrer jewei­li­gen Arbeits­pa­ke­te und tausch­ten sich im offe­nen Dia­log über zen­tra­le Erkennt­nis­se aus. Nach einem gemein­sa­men Mit­tag­essen folg­te ein Aus­flug auf das Gaso­me­ter. Dort bot eine Füh­rung span­nen­de Ein­bli­cke in die Archi­tek­tur- und Inge­nieurs­kunst die­ses his­to­ri­schen Bau­werks und lei­te­te zugleich den zwei­ten Teil des Tages ein. In der anschlie­ßen­den Mit­glie­der­ver­samm­lung lag der Fokus auf der stra­te­gi­schen Pla­nung der drit­ten Förderphase. 

Ein beson­de­res High­light bil­de­te den stim­mungs­vol­len Abschluss: Auf dem Dach des Gaso­me­ters, mit Blick auf den Ber­li­ner Fern­seh­turm und bei strah­len­dem Son­nen­schein, über­rascht Swing Pat­rol die Teil­neh­men­den mit einer schwung­vol­len Tanz­lek­ti­on – ein leben­di­ger Aus­klang eines erfolg­rei­chen und inspi­rie­ren­den Tages. 

Wir dan­ken unse­ren Teilnehmer:innen für ihre Anre­gun­gen und Swing Pat­rol für die gute Lau­ne. Ein beson­de­res Dan­ke­schön geht auch an Jus­ti­ne Moles, dank deren fan­tas­ti­schen Fotos und Vide­os wir uns noch lan­ge and den Event erin­nern können!

Früh­stücks­de­bat­te am 11. April 2025 — Intel­li­gen­te Mobi­li­tät und die Zukunft des bidi­rek­tio­na­len Ladens


Am 11. April 2025 fin­det in Ber­lin eine span­nen­de Früh­stücks­de­bat­te Intel­li­gen­te Mobi­li­tät statt, bei der ein inno­va­ti­ves The­ma im Mit­tel­punkt ste­hen wird: das bidi­rek­tio­na­le Laden von Elek­tro­fahr­zeu­gen. Die­se Tech­no­lo­gie ermög­licht es, Elek­tro­fahr­zeu­ge nicht nur mit Strom zu ver­sor­gen, son­dern auch über­schüs­si­ge Ener­gie ins Strom­netz zurück­zu­füh­ren. Sie trägt somit nicht nur zur Sta­bi­li­sie­rung des Strom­net­zes bei, son­dern kann auch die Ener­gie­kos­ten für Haus­hal­te und Unter­neh­men sen­ken – ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zu einer nach­hal­ti­ge­ren Energieversorgung.

Die Ver­an­stal­tung wird von UVB und eMO orga­ni­siert und bie­tet eine ein­zig­ar­ti­ge Gele­gen­heit, tie­fer in das The­ma ein­zu­tau­chen. Als Impuls­ge­be­rin wird Nina Weber, Geschäfts­füh­re­rin des For­schungs­cam­pus Mobility2Grid, einen ers­ten Ein­blick in das EU-Pro­jekt NEVER­FLAT der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin geben. In ihrem Vor­trag wird sie die Ent­wick­lung und Erpro­bung einer neu­ar­ti­gen Lade­infra­struk­tur an vier euro­päi­schen Pilot­stand­or­ten erläu­tern, die der­zeit getes­tet wird, um die bidi­rek­tio­na­le Lade­fä­hig­keit wei­ter zu opti­mie­ren und Sys­te­me wie eRoa­ming, Plug&Charge und Lade­ma­nage­ment weiterzuentwickeln.

Die Früh­stücks­de­bat­te beginnt um 8:15 Uhr in den Räum­lich­kei­ten von Ber­lin Part­ner für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie, Fasa­nen­str. 85, 10623 Ber­lin, und wird von einem reich­hal­ti­gen Früh­stücks­buf­fet beglei­tet, das ab 7:50 Uhr für die Teil­neh­mer bereitsteht.

Die Ver­an­stal­tung rich­tet sich an alle, die an der Zukunft der Mobi­li­tät und nach­hal­ti­gen Ener­gie­ver­sor­gung inter­es­siert sind und die neu­es­ten Ent­wick­lun­gen im Bereich der Lade­infra­struk­tur haut­nah erle­ben möchten.

Die Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tung ist kos­ten­los, jedoch wird um vor­he­ri­ge Anmel­dung gebe­ten. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Anmel­de­mög­lich­kei­ten sind auf der Ver­an­stal­tungs­sei­te zu finden.

Nut­zen Sie die Gele­gen­heit, sich über die Zukunft des bidi­rek­tio­na­len Ladens zu infor­mie­ren und neue Impul­se für Ihre eige­nen Pro­jek­te und Ideen zu erhalten!

Call for Abs­tracts: Edi­ted Volu­me on Open Data in Trans­port Planning

Call for Abs­tracts: Edi­ted Volu­me (Open Access Book, Ber­lin Uni­ver­si­ty Press)

Data, Cities and Citi­zens: How open data revo­lu­tio­ni­zes urban and trans­port planning

 Insights from a dia­lo­gue bet­ween Euro­pe and Asia

  • Dead­line:  April 5, 2025

Edi­tors

  • Jonas Fahl­busch, Tech­ni­cal Uni­ver­si­ty Ber­lin, Chair for Work Stu­dies, Tech­no­lo­gy and Par­ti­ci­pa­ti­on & Rese­arch Cam­pus Mobility2Grid
  • Chang Yunt­sui, Natio­nal Tai­wan Uni­ver­si­ty, Depart­ment for Civil Engineering
  • Prof. Dr. Huang Liling, Natio­nal Tai­wan Uni­ver­si­ty, Gra­dua­te Insti­tu­te of Buil­ding and Planning
  • Prof. Dr. Jan-Dirk Schmöcker, Kyo­to Uni­ver­si­ty, Depart­ment for Urban Management
  • Prof. Dr. Hans-Liud­ger Die­nel, Tech­ni­cal Uni­ver­si­ty Ber­lin, Chair for Work Stu­dies, Tech­no­lo­gy and Participation

Over­view of the content

The pro­po­sed book explo­res the trans­for­ma­ti­ve power of open data in urban and trans­port plan­ning, exami­ning how it fos­ters a mul­ti­face­ted under­stan­ding of cities (for rese­arch and prac­ti­ce), influen­ces plan­ning, inte­gra­tes citi­zens and shapes urban spaces in diver­se regi­ons.  Open data — sourced from govern­ments, pri­va­te enti­ties, NGOs, and indi­vi­du­als — offers new oppor­tu­ni­ties for par­ti­ci­pa­to­ry plan­ning, data-dri­ven decis­i­on-making, and inter­di­sci­pli­na­ry col­la­bo­ra­ti­on. Howe­ver, its impact is shaped by local gover­nan­ce struc­tures, tech­no­lo­gi­cal capa­bi­li­ties, but also socie­tal, cul­tu­ral and indi­vi­du­al atti­tu­des toward trans­pa­ren­cy and data sha­ring. By ana­ly­zing com­pa­ra­ti­ve cases from Euro­pe and Asia, this volu­me aims to high­light diver­se approa­ches to open data uti­liza­ti­on and gover­nan­ce, fos­te­ring mutu­al lear­ning and inno­va­ti­ve appli­ca­ti­ons in the field. The idea for this book pro­ject ori­gi­na­ted from the #HackY­our­Dis­trict work­shop series, initia­ted by the Chair for Work Stu­dies, Tech­no­lo­gy, and Par­ti­ci­pa­ti­on at the Tech­ni­cal Uni­ver­si­ty of Ber­lin in 2021. Sin­ce then, the­se work­shops have faci­li­ta­ted inter­na­tio­nal dis­cus­sions on the oppor­tu­ni­ties and limi­ta­ti­ons of open data in plan­ning, con­sis­t­ent­ly reve­al­ing that data cul­tures (Rob Kit­chin 2014) vary not only bet­ween regi­ons but also within cities of the same coun­try. Buil­ding on the­se insights, this volu­me seeks to advan­ce the dis­cour­se on open data, explo­ring both its poten­ti­al and its chal­lenges in sha­ping more inclu­si­ve, sus­tainable and effi­ci­ent urban and trans­port systems.

Within the prac­ti­ces of dif­fe­rent cul­tures, it is indi­vi­du­als who use (open) data to crea­te new insights or deve­lop inno­va­tions (Cin­na­mon 2022). The human fac­tor plays a cen­tral role in data inno­va­tions, as the suc­cess and set­back of open data initia­ti­ves depends hea­vi­ly on the acti­ve par­ti­ci­pa­ti­on, con­trol, and under­stan­ding of the peo­p­le who pro­du­ce and use this data. A Tai­wan exam­p­le is the Road­kill Obser­va­ti­on Network (Tai­RON), whe­re citi­zens actively con­tri­bu­te to scientific rese­arch by using GPS-enab­led devices to crowd­sour­ce road­kill data. This inte­gra­ti­on of citi­zens into the data coll­ec­tion pro­cess not only fos­ters grea­ter public invol­vement but also enhan­ces the breadth and depth of con­ser­va­ti­on rese­arch (Hsu & Lin 2021). Simi­lar­ly, in Ger­ma­ny, the “Gieß den Kiez” (Water the Neigh­bor­hood) pro­ject in Ber­lin invi­tes citi­zens to use open data and GPS tech­no­lo­gy to moni­tor and water urban trees, allo­wing for a col­la­bo­ra­ti­ve effort in main­tai­ning the city’s green spaces and pro­mo­ting envi­ron­men­tal sus­taina­bi­li­ty. Howe­ver, despi­te the­se posi­ti­ve examp­les, it is important to reco­gni­ze that the relia­bi­li­ty and useful­ness of open data can also be com­pro­mi­sed by indi­vi­du­als who, whe­ther through error, lack of under­stan­ding, or poli­ti­cal­ly moti­va­ted mani­pu­la­ti­on, may inad­ver­t­ent­ly under­mi­ne the inte­gri­ty of open data (Mcard­le & Kit­chin 2016).

Nowhe­re else is as much data gene­ra­ted as in cities. If we take a clo­ser look, we rea­li­ze that in no other urban area is as much data gene­ra­ted as in trans­por­ta­ti­on. The sheer volu­me of move­ments of peo­p­le, goods and vehic­les and their net­wor­king with smart­phones, GPS and sen­sors pro­du­ce mas­si­ve amounts. When ope­ned to public use, data can sup­port the deve­lo­p­ment of open-source trans­port plan­ning tools (e.g. MAT­Sim, co-deve­lo­ped by Prof. Kai Nagel at TU Ber­lin). The­se tools faci­li­ta­te rou­te opti­miza­ti­on, demand fore­cas­ting and sce­na­rio ana­ly­sis, making trans­port plan­ning more effi­ci­ent and trans­pa­rent. The use of open data (and open tools) in trans­por­ta­ti­on sys­tems allows for the deve­lo­p­ment of new ser­vices and appli­ca­ti­ons that impro­ve the user expe­ri­ence and ser­vices. For exam­p­le, real-time data on bus loca­ti­ons and sche­du­les can enable bet­ter ser­vice design and ope­ra­tio­nal effi­ci­en­cy. Fur­ther­mo­re, in achie­ving the net-zero city agen­da, the appli­ca­ti­on of open data in trans­por­ta­ti­on sys­tems not only sup­ports inno­va­ti­ve trans­por­ta­ti­on plan­ning but also acce­le­ra­tes public com­mu­ni­ca­ti­on and faci­li­ta­tes social tran­si­ti­on in dai­ly life. For the­se reasons, we would like to explo­re the trans­for­ma­ti­ve power of open data equal­ly in the urban plan­ning and trans­port plan­ning disci­pli­nes ali­ke, which part­ly mer­ge into each other.

Most aca­de­mic works on open data and cities tend to approach the topic from a pre­do­mi­nant­ly Wes­tern-cen­tric per­spec­ti­ve, often roo­ted in dis­cus­sions about pri­va­ti­zed digi­tal spaces (Kit­chin et al. 2015) or about the per­va­si­ve influence of lar­ge tech cor­po­ra­ti­ons in sha­ping smart city tech­no­lo­gies and smart city dis­cour­ses (Burns 2021, Green­field 2013). The focus — though not new — over­looks cri­ti­cal per­spec­ti­ves on neo­li­be­ral urba­nism, which argue that the smart city model, as pro­mo­ted by tech giants, often prio­ri­ti­zes cor­po­ra­te inte­rests over public good, lea­ding to the com­mo­di­fi­ca­ti­on of urban data. Deri­ved from this, aca­de­mics like Kit­chin (2014) often argue that open data, when lever­a­ged effec­tively, can offer a coun­ter-nar­ra­ti­ve to the pri­va­ti­zed smart city model by fos­te­ring trans­pa­ren­cy, accoun­ta­bi­li­ty, and citi­zen par­ti­ci­pa­ti­on, that it is used in ways that empower rather than exploit urban popu­la­ti­ons. Our expe­ri­en­ces from #HackY­our­Dis­trict shows that the pro­duc­tion and sha­ring of digi­tal infor­ma­ti­on through civic tech­no­lo­gy is forming new com­mu­ni­ties and co-crea­ti­on, dri­ving mea­su­res such as air pol­lu­ti­on regu­la­ti­on, waters­hed manage­ment, bio­di­ver­si­ty con­ser­va­ti­on, health manage­ment (for a Tai­wa­ne­se case stu­dy exam­p­le see Yuan et al. 2020) and many other fields.

It is this effec­ti­ve lever­aging of open data that will be addres­sed in the edi­ted volu­me in the realm of urban plan­ning and trans­por­ta­ti­on. We want to tack­le wider issues rela­ted to open data in urban and trans­port plan­ning, dra­wing on scientific rese­arch results, poli­ti­cal ana­ly­sis, pro­ject reflec­tions, case stu­dies or artis­tic works. The book the­r­e­fo­re invi­tes rese­ar­chers and prac­ti­tio­ners who deal with cities, trans­por­ta­ti­on and open data and crea­ted inno­va­ti­ve approa­ches, fin­dings, methods or crea­ti­ve ways of open data usa­ge to enhan­ce plan­ning. We invi­te con­tri­bu­ti­ons not only from par­ti­ci­pan­ts of our work­shop series over the past three years but also from exter­nal aut­hors who­se insights can enhan­ce the qua­li­ty of our book pro­ject.

The book aims to cri­ti­cal­ly enga­ge with deba­tes from the huma­ni­ties, social sci­en­ces and engi­nee­ring to deli­ver a com­pre­hen­si­ve account of how data intert­wi­ne with urban envi­ron­men­tal chan­ges. We wel­co­me dis­cus­sions on both the posi­ti­ve and nega­ti­ve impacts of open data in cities. Despi­te the poten­ti­als that we high­ligh­ted and need so much for a coun­ter-nar­ra­ti­ve of capi­tal-dri­ven smart cities, we are also loo­king for cri­ti­cal reflec­tions of open data uti­liza­ti­on, e.g.: How the pri­va­tiza­ti­on of data obs­tructs urban / trans­port plan­ning, how open data might com­pro­mi­se citi­zens’ pri­va­cy rights, or how sta­tes might with­hold open data for poli­ti­cal pur­po­ses and con­se­quent­ly obs­tructs urban / trans­port planning.

We fur­ther wel­co­me con­tri­bu­ti­ons that explo­re the role of city admi­nis­tra­ti­ons and urban plan­ners in deve­lo­ping effi­ci­ent open data manage­ment sys­tems, as well as in lever­aging open data for the plan­ning and enhance­ment of infra­struc­tu­re. During our work­shops, we obser­ved that open data can act as a cata­lyst, spar­king col­la­bo­ra­ti­on among groups that pre­vious­ly had no inter­ac­tion, fos­te­ring new oppor­tu­ni­ties for coope­ra­ti­on and mutu­al lear­ning. Con­se­quent­ly, we warm­ly invi­te artic­les that exami­ne inno­va­ti­ve forms of co-pro­duc­tion dri­ven by data and emer­ging social net­works, par­ti­cu­lar­ly tho­se that illus­tra­te how the digi­tal sphe­re revi­ta­li­zes phy­si­cal spaces and enhan­ces social interactions.

The­mes and Topics

Con­tri­bu­ti­ons should ali­gn with one of the fol­lo­wing key themes:

  1. Open Data and Cities – Papers on how open data influen­ces urban envi­ron­ments, gover­nan­ce, civic enga­ge­ment, decis­i­on-making, inno­va­tions and urban poli­ci­es. Chal­lenges / solu­ti­ons in data acces­si­bi­li­ty, inter­ope­ra­bi­li­ty, and equi­ty in urban data gover­nan­ce and management.
  2. Open Data and Urban Plan­ning – The role of open data in sha­ping spa­ti­al plan­ning, land-use decis­i­ons, and par­ti­ci­pa­to­ry design. Open data for moni­to­ring housing, envi­ron­men­tal sus­taina­bi­li­ty, and socio-spa­ti­al ine­qua­li­ties. Digi­tal twins and AI-based ana­ly­tics in plan­ning through open data sources. Chal­lenges / solu­ti­ons in data qua­li­ty, stan­dar­diza­ti­on, and long-term avai­la­bi­li­ty in urban planning.
  3. Open Data and Trans­port Plan­ning – The focus of this chap­ter is on describ­ing and pro­ving the impact or poten­ti­al prac­ti­cal value of open data on urban trans­por­ta­ti­on sys­tems. By making data acces­si­ble, plan­ners and rese­ar­chers can enhan­ce ser­vices and crea­te more citi­zen-cen­te­red mobi­li­ty solu­ti­ons. Oppor­tu­ni­ties and cases for this shall be dis­cus­sed as well as chal­lenges like data pri­va­cy, gover­nan­ce, inter­ope­ra­bi­li­ty or pri­va­tiza­ti­on of data.
  4. Open Data and Citi­zens – How indi­vi­du­als and com­mu­ni­ties enga­ge with and con­tri­bu­te to open data initia­ti­ves, inclu­ding gover­nan­ce, data cul­tures, and par­ti­ci­pa­to­ry prac­ti­ces, or new methods of data crea­ti­on and appli­ca­ti­on (e.g. hacka­thons). Cri­ti­cal reflec­tions on citi­zen-dri­ven data initia­ti­ves and grass­roots urbanism.

We are espe­ci­al­ly inte­res­ted in con­tri­bu­ti­ons that cri­ti­cal­ly assess both the posi­ti­ve poten­ti­al and the chal­lenges asso­cia­ted with open data, such as pri­va­cy con­cerns, data pri­va­tiza­ti­on, and poli­ti­cal cons­traints on data availability.

Publi­ca­ti­on Timeline

  • Mar 20, 2025 – Call for Papers opens
  • Apr 5, 2025 – Abs­tract sub­mis­si­on deadline
  • Apr 15, 2025 – Noti­fi­ca­ti­on of abs­tract acceptance
  • Jun 30, 2025 – Full paper submission
  • Jul 1–15, 2025 – Edi­to­ri­al review
  • Jul 16, 2025 – Reviews sent to authors
  • Jul 31, 2025 – Dead­line for first revision
  • Aug 1–15, 2025 – Peer review by fel­low authors
  • Aug 15–31, 2025 – Final revisions
  • Sep 1, 2025 – Manu­script finalized
  • End of 2025 – Book release (Open Access)

Cont­act

Jonas Fahl­busch

Chair for Work, Tech­no­lo­gy and Par­ti­ci­pa­ti­on at Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Berlin
Rese­arch Cam­pus Mobility2Grid (Lead Know­ledge and Inno­va­ti­on Transfer)

E‑Mail: jonas.fahlbusch@tu-berlin.de

Aus­wär­ti­ges Amt zu Gast auf dem EUREF-Campus

Wie kann die Elek­tri­fi­zie­rung des Ver­kehrs gelin­gen, und wel­chen Bei­trag leis­tet sie zur Ener­gie­wen­de? Die­se The­men stel­len wir unse­ren Gäs­ten ger­ne in der Zeemo­ba­se vor. In der ver­gan­ge­nen Woche besuch­ten 70 Atta­chés des Aus­wär­ti­gen Amts den EUREF-Cam­pus und auch M2G.

Nach einer Begrü­ßung durch Karin Teich­mann, die Vor­stands­spre­che­rin des EUREF, erhiel­ten sie span­nen­de Ein­bli­cke in die Arbeit des For­schungs­cam­pus. Dr. Kris­ti­na Bog­nar, stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de des Mobility2Grid e.V. und Mit­ar­bei­te­rin bei Schnei­der Elec­tric, sprach über die Bedeu­tung der For­schung im Rah­men von M2G. Auch Nina Weber und Fran­zis­ka Kai­ser, die bei­den Geschäfts­füh­re­rin­nen von M2G, infor­mier­ten die Gäs­te über aktu­el­le Pro­jek­te auf dem EUREF-Cam­pus in Berlin.

V2G: Alex­an­der Grah­le erklärt die Poten­zia­le im MDR

Am 3. Dezem­ber 2024 ver­öf­fent­lich­te der MDR einen Arti­kel über Vehic­le-to-Grid (V2G), in dem Alex­an­der Grah­le, stell­ver­tre­ten­der Geschäfts­füh­rer von Mobility2Grid e.V., die Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen die­ser Tech­no­lo­gie beleuch­te­te. Mobility2Grid enga­giert sich seit über einem Jahr­zehnt für inno­va­ti­ve Lösun­gen an der Schnitt­stel­le von Ener­gie und Mobi­li­tät und sieht in V2G eine zen­tra­le Mög­lich­keit, die Ener­gie­wen­de voranzutreiben.

Vehic­le-to-Grid: Mehr als nur Laden

Vehic­le-to-Grid beschreibt die Fähig­keit von Elek­tro­au­tos, über­schüs­si­gen Strom in die Bat­te­rie auf­zu­neh­men und bei Bedarf wie­der ins Netz ein­zu­spei­sen. Dies kann hel­fen, die Netz­sta­bi­li­tät zu erhö­hen, erneu­er­ba­re Ener­gien bes­ser zu inte­grie­ren und gleich­zei­tig die Strom­kos­ten der Nut­zer zu sen­ken. Wäh­rend ande­re Län­der wie Frank­reich und die Nie­der­lan­de bei der Umset­zung ers­te Erfol­ge ver­zeich­nen, steht Deutsch­land noch vor wesent­li­chen Hür­den, wie etwa der flä­chen­de­cken­den Ein­füh­rung intel­li­gen­ter Mess­sys­te­me und der Har­mo­ni­sie­rung von Stan­dards zwi­schen zahl­rei­chen Marktakteuren.

Alex­an­der Grah­le über die Her­aus­for­de­run­gen und Potenziale

Laut Alex­an­der Grah­le wird die Umset­zung von V2G in Deutsch­land durch die Viel­zahl an Akteu­ren im Ener­gie­sek­tor erschwert, die sich auf Stan­dards und Geschäfts­mo­del­le eini­gen müs­sen. Er unter­strich, dass intel­li­gen­te Mess­sys­te­me eine Schlüs­sel­rol­le spie­len, da sie die Kom­mu­ni­ka­ti­on und Steue­rung zwi­schen Fahr­zeu­gen und Netz ermöglichen.

Ein wei­te­rer zen­tra­ler Aspekt sei die Bedeu­tung des lang­sa­men Ladens, das für V2G beson­ders geeig­net ist. Es ermög­li­che, Preis­schwan­kun­gen am Strom­markt opti­mal zu nut­zen und gleich­zei­tig die Bat­te­rie zu scho­nen. Grah­le beton­te außer­dem, dass krea­ti­ve Lösun­gen wie die Inte­gra­ti­on von Lade­infra­struk­tur in Stra­ßen­la­ter­nen not­wen­dig sind, um V2G auch in urba­nen Räu­men prak­ti­ka­bel zu machen.

Mobility2Grid: Inno­va­ti­on für die Energiewende

Mobility2Grid sieht in V2G eine weg­wei­sen­de Tech­no­lo­gie, um die Netz­in­fra­struk­tur zu ent­las­ten, die Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien zu opti­mie­ren und die Ener­gie­wen­de aktiv vor­an­zu­brin­gen. Der MDR-Arti­kel zeigt ein­mal mehr, wie wich­tig der inter­dis­zi­pli­nä­re Ansatz und die Zusam­men­ar­beit aller betei­lig­ten Akteu­re sind, um die­se Visi­on Rea­li­tät wer­den zu lassen.